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Uwiga stellt Kandidaten

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Von: Claudia Kabel

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Vorsitzender Helmut Klett tritt bei der OB-Wahl erneut an. Die AfD ist noch auf der Suche nach einem „schweren Kaliber“.

Mit Helmut Klett, dem Vorsitzenden der Wählervereinigung Uwiga, steigt die Zahl der Kandidaten für die Darmstädter Oberbürgermeisterwahl im kommenden März auf sechs. Der Architekt, Jahrgang 1950, tritt damit zum dritten Mal an.

Gerade dass die CDU keinen eigenen Bewerber stelle, habe den Ausschlag gegeben, einen Kandidaten zu nominieren, sagte Uwiga-Vize Wolfgang Heinz der FR. Es sei ein Vakuum entstanden, das der Uwiga als CDU-naher und „in der Mitte stehender“ Kraft ein „respektables Ergebnis“ einbringen könnte. Klett charakterisiert sich selbst als fair, ehrlich und hartnäckig bis stur. Er ist Mitglied im Förderverein Fluglärmklage in Arheilgen.

Bei der vergangenen OB-Wahl erreichte er 3,8 Prozent, 2005 kam er auf 6,9 Prozent. Sein Wahlprogramm will Klett demnächst präsentieren.

Bisher haben Grüne (Jochen Partsch), SPD (Michael Siebel), FDP (Christoph Hentzen), Linke (Uli Franke) und Uffbasse (Kerstin Lau) ihre Kandidaten gekürt. Damit haben alle größeren im Parlament vertretenen Fraktionen einen Bewerber ins Spiel gebracht – bis auf die CDU, die Amtsinhaber Partsch unterstützen will, und die AfD.

Die AfD, die bei der Kommunalwahl aus dem Stand auf 9,2 Prozent der Stimmen kam, befindet sich nach eigenen Angaben noch auf Kandidatensuche. Es sei aber nicht so einfach, einen Kandidaten zu finden. „Wir brauchen ein schweres Kaliber. Partsch ist nicht so leicht aus dem Sattel zu heben“, sagte Vorsitzender Siegfried Elbert der FR. Man rechne sich aber „durchaus eine Chance aus“ – auch aufgrund des CDU-Verzichts.

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