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Umgestaltung des Friedensplatzes dauert

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Die schon lange geplante Umgestaltung des Friedensplatzes erweist sich als schwieriger als angenommen. Wie Baudezernentin Cornelia Zuschke bei der Vorlage eines Zwischenstands im Stadtparlament sagte, werde wohl im Januar oder Februar eine Neukonzeption vorliegen.

Die schon lange geplante Umgestaltung des Friedensplatzes erweist sich als schwieriger als angenommen. Wie Baudezernentin Cornelia Zuschke (parteilos) bei der Vorlage eines Zwischenstands im Stadtparlament am Dienstag sagte, werde wohl im Januar oder Februar eine Neukonzeption vorliegen.

Das Büro „WerkStadt“ hatte im Auftrag der Stadt eine Entwurfs- und Ausführungsplanung für den Friedensplatz vorgelegt. Damit habe man zwar festgelegt, was man wolle, sagte Dezernentin Zuschke. Beim näheren Ansehen der einzelnen Module wie Statik, Neubau der Tiefgaragenentlüftung und barrierefreier Zugang zur Tiefgarage hätten sich jedoch Probleme ergeben, die Umplanungen erforderten. Im Haushalt 2015 werden rund 2,8 Millionen Euro für die Umgestaltung bereitgestellt.

An diesen Kosten entzündete sich in der Stadtverordnetenversammlung eine Debatte. Jörg Bergmann (FDP) warnte vor einem Fass ohne Boden. Georg Hang (Uffbasse) schlug vor, „mit weniger Geld den Platz nur aufzuhübschen“. Dem widersprach Hans Fürst (Grüne): der Friedensplatz sei eine Spitzenlage. Hildegard Förster-Heldmann (Grüne) warnte, auf halbem Weg stehen zu bleiben und Ctirad Kotoucek (CDU) sprach von einem Glücksfall, dass die Stadt über die Heag Holding nun Eigentümerin der Tiefgarage sei.

Dezernentin Zuschke verwies auf neue Pläne im Januar oder Februar und versprach: „Die Verwaltung erarbeitet eine seriöse Kulisse.“ (ryp)

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