1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Darmstadt

Uffbasse will Festlegung

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Die linksalternative Wählervereinigung Uffbasse fordert von den beiden OB-Kandidaten, noch vor der Stichwahl am Sonntag die Festlegung auf eine bestimmte Koalition oder ein Bekenntnis zu wechselnden Mehrheiten.

Die linksalternative Wählervereinigung Uffbasse, seit der Kommunalwahl viertgrößte Fraktion im neuen Stadtparlament, fordert von den beiden OB-Kandidaten, dem Amtsinhaber Walter Hoffmann (SPD) und dem grünen Herausforderer Jochen Partsch, noch vor der Stichwahl am Sonntag, 10. April, die Festlegung auf eine bestimmte Koalition oder ein Bekenntnis zu wechselnden Mehrheiten.

„Es ist für den Wähler von maßgeblichem Interesse, welcher Koalition der nächste Oberbürgermeister vorstehen möchte“, heißt es zur Begründung. Diese Transparenz fordert Uffbasse insbesondere von Partsch, der genau mit dieser Forderung seinen Wahlkampf bestreite.

Uffbasse plädiert für wechselnde Mehrheiten, die die kleineren Gruppierungen und Wählergemeinschaften nicht von vornherein ausschlössen. Eine Festlegung auf Grün-Rot wäre eine Fortführung der bestehenden Machtverhältnisse und damit Betrug am Wähler. Die Festlegung auf Grün-Schwarz bedeutet für die Wählergemeinschaft die Zusammenarbeit mit einer Fraktion, die „jedes halbe Jahr für einen freiwilligen Polizeidienst plädiert, soziale Probleme mit ordnungspolitischen Maßnahmen lösen möchte“, und der Hessen den größten sozialen Kahlschlag in seiner Geschichte verdanke.

Die FDP hat am Dienstag eine Wahlempfehlung für Walter Hoffmann ausgesprochen. Er sei der richtige Mann, sagte der Fraktionsvorsitzende Leif Blum. „Darmstadt braucht einen Oberbürgermeister, der sich um die wirtschaftliche Prosperität und das bürgerliche Engagement mit all seinen Facetten in der Stadt bemüht.“( rwb)

Auch interessant

Kommentare