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Vom Projekt "Neue Wege für Arheilgen" erhofft sich die Stadt einen Aufschwung für die Geschäftswelt im Ortskern. Pendler kommen künftig mit der zweigleisig ausgebauten Straßenbahn im Siebeneinhalb-Minuten-Takt in Richtung Luisenplatz.
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Vom Projekt "Neue Wege für Arheilgen" erhofft sich die Stadt einen Aufschwung für die Geschäftswelt im Ortskern. Pendler kommen künftig mit der zweigleisig ausgebauten Straßenbahn im Siebeneinhalb-Minuten-Takt in Richtung Luisenplatz.

Arheilger Strecke eröffnet

Die Tram rollt wieder

Die halbe Strecke ist geschafft. Ab sofort fahren die Bahnen ins Arheilger Ortszentrum zweigleisig und im 7,5 Minuten Takt. Nun beginnt der 2.Bauabschnitt ans Ortsende.

Von Sebastian Weissgerber

Nach rund 30-monatigen Bauarbeiten haben Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) und Baudezerntent Dieter Wenzel (SPD) am Sonntag die neue Tram-Strecke in Arheilgen eröffnet. Bei dem Straßenbahnfest konnten Besucher auch mit historischen Bahnen wie dem mit Dampf betrieben Feurigen Elias ins Arheilger Zentrum fahren.

Die Stadt Darmstadt hat die vorher eingleisige Strecke von der Wendeschleife Merck bis zur Endstation Hofgasse im Ortskern zweigleisig ausgebaut. Nun verkehren die Bahnlinien 7 und 8 dort im 7,5 Minuten Takt. Von den Gesamtkosten von 23,5 Millionen Euro trägt das Land Hessen sechs Millionen Euro.

Mit dem Trambau hat die Stadt auch die Frankfurter Landstraße umgestaltet. An der alten Wendeschleife im Ortskern soll ein neues attraktives Zentrum mit Einzelhändlern entstehen.

Im zweiten Bauabschnitt will die Stadt nun die Gleisstrecke bis an das nördliche Ortsende fortführen. An den Kosten von 15 Millionen Euro soll sich das Land beteiligen. Mit dem Förderbescheid rechnet die Stadt im Spätherbst. Der Gas-, Wasser- und Stromnetzbetreiber HSE hat allerdings bereits begonnen, die Leitungen in der Erde zu sichten, zu sortieren und umzulegen. Dies hat das Land nach Auskunft der Stadt als "vorbereitende Maßnahme" unabhängig vom noch ausstehenden Förderbescheid genehmigt.

Die Arbeiten im Untergrund sind auch eine Lehre aus dem ersten Bauabschnitt. Der hatte sich wegen unvorhergesehenem Leitungs-Chaos um acht Millionen Euro verteuert. Im zweiten Bauabschnitt rechnet die Stadt nun ebenfalls mit Mehrkosten von 3,6 Millionen Euro.

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