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In der Heidelberger Straße werden keine Container für Flüchtlinge aufgestellt. Nun muss daher ein neuer Standort gesucht werden.

Ursprünglich sollten in der Heidelberger Straße Flüchtlinge in Wohncontainern untergebracht werden. Die Stadt Mörfelden-Walldorf hatte dafür den Garten einer Altenwohnanlage ins Auge gefasst. Die Bewohner protestierten und richteten Petitionen an Bundes- und Landtag. Nach einem Gespräch zwischen Verwaltung und Senioren ist nun geplant, Sozialwohnungen auf dem Gartengrundstück zu errichten. „Mit dem neuen Vorschlag können derzeit alle leben“, berichtete Hans-Heinrich Viebrock, Referent des Bürgermeisters, auf Nachfrage.

Für die ursprünglich angedachte Flüchtlingsunterkunft müsse ein neuer Standort gefunden werden. In mehreren Kommunen werden derzeit Erstaufnahmeeinrichtungen geplant, ähnlich der Unterkunft im ehemaligen Walldorfer Hotel Albatros. Einzelne Asylbewerber würden zwar noch untergebracht, das Hotel sei aber voll belegt. Weitere Wohnungen werden über kurz oder lang auch in Mörfelden-Walldorf benötigt. Das Parlament hat daher bereits beschlossen, Wohncontainer für knapp 160 Flüchtlinge aufstellen zu lassen. In der Heidelberger Straße sollten 40 Menschen ein vorübergehendes Zuhause finden.

Laut Parlamentsbeschluss soll zuerst am Mörfelder Bahnhof eine Unterkunft für knapp 50 Menschen gebaut werden. Danach soll es in der Straße „Am Hegbach“ weitergehen. Dort sind Container für 24 Flüchtlinge geplant. Zudem will die Stadt im Nordring etwa 25 Asylbewerber unterbringen.

Bevor es damit losgeht, verhandelt die Stadt mit dem Kreis noch über die Finanzierung, erläuterte Viebrock. Der Kreis ist zwar verpflichtet, die Unterbringung zu bezahlen, es sei aber offen, ob er auch das Aufstellen der Container übernimmt. (eda)

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