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Studium für Geflüchtete

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Von: Fabian Böker

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Die Hochschule Darmstadt setzt ihr 2016 begonnenes Angebot fort. Geflüchtete werden darin auf ein Studium vorbereitet, nicht nur mit Deutschkursen.

Die Hochschule Darmstadt setzt ihr 2016 eingeführtes Propädeutikum fort, um geflüchteten Studieninteressierten den Einstieg ins Studium zu erleichtern. Das Angebot geht über ein Jahr und richtet sich an Geflüchtete mit Hochschulzugangsberechtigung und Bleibeperspektive.

Bei diesem Programm werden die für einen Hochschulzugang nötigen Deutschkenntnisse vermittelt. 25 Teilnehmer aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und Äthiopien, darunter acht Frauen, haben einen Platz erhalten. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst mit Mitteln in Höhe von 150 000 Euro und vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit 60 000 Euro.

Das fachspezifische Angebot umfasst Kurse, die inhaltlich auf ein anschließendes Vollstudium vorbereiten. Neu ist jetzt, dass den Geflüchteten studentische Mentoren zur Seite stehen, die sich ehrenamtlich engagieren und dazu beitragen sollen, das Einleben der Menschen in Deutschland zu erleichtern.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die inzwischen im Student Service Center der Hochschule angesiedelte Koordinationsstelle für Geflüchtete. Hochschulweit und hochschulübergreifend ist sie zum Thema Flucht ansprechbar.

„Rückblickend war das Angebot ein Erfolg“, sagt Manfred Loch, Vizepräsident für Studium, Lehre und studentische Angelegenheiten, „denn wir konnten gut zwei Dutzend Geflüchteten eine Perspektive geben. Wichtig war uns, das Angebot zu verstetigen.“

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