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Das Arheilger Mühlchen braucht mehr Frischwasserzufuhr. Bild: Rolf Oeser
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Das Arheilger Mühlchen braucht mehr Frischwasserzufuhr.

Darmstadt

Streit um das Mühlchen

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Blaualgen belasten den kleinen Naturbadesee in Darmstadt. Die SPD-fordert deswegen eine Sanierung. Doch der Bürgermeister weist den Vorwurf der Untätigkeit zurück.

Darmstadts Bürgermeister und Bäderdezernent Rafael Reißer (CDU) hat die Kritik der SPD zurückgewiesen, die Stadt verzögere seit Jahren Sanierungen am Arheilger Mühlchen. Im Zuge der Haushaltsberatungen fand jüngst ein SPD-Antrag keine Mehrheit, Planungsmittel für eine Entschlammung und die Neuregelung der Frischwasserzufuhr für den Naturbadesee im Haushalt bereitzustellen.

Tim Sackreuther, der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, hatte daraufhin der Stadt vorgeworfen, wenn es um nachhaltige Investitionen gehe, habe das Mühlchen bei der Stadt offenbar „keine Priorität“.

Bürgermeister Reißer erläuterte nun in einer Mitteilung, in den vergangenen Jahren sei wegen einer zu hohen Blaualgenkonzentration der Badeberieb im Mühlchen vorzeitig beendet worden. Diese lasse sich zwar auch mit der geringen Frischwasserzufuhr in den See erklären. Die Hauptursache seien jedoch zwei äußerst regenarme Sommer als Folge des Klimawandels und nicht etwa eine mangelnde Investitionsbereitschaft des zuständigen Eigenbetriebs Bäder gewesen, so Reißer.

Unabhängig davon prüfe der Eigenbetrieb derzeit, ob die Wasserverdunstung im Sommer durch die Inbetriebnahme eines Brunnens teilweise kompensiert werden könne. Für die geplante Entschlammung des Mühlchens, so Reißer, seien auch keine Planungsmittel erforderlich, weil das Geld im Ergebnishaushalt längst eingeplant sei.

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