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Streit um Schließung

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Der Ausschuss für Bildung und Schule befasst sich mit dem Bericht zur Entwicklung der Beruflichen Schulen. Die Sitzung ist öffentlich.

Erstmals hat die Öffentlichkeit Gelegenheit, Einzelheiten des von der Stadt Darmstadt in Auftrag gegebenen Berichts zur Entwicklung der Beruflichen Schulen erfahren. Der Ausschuss für Bildung und Schule tagt am Mittwoch, 4. März.

Sieben Standorte – sechs in Darmstadt, einer in Dieburg –, rund 12 500 Berufsschüler aus ganz Südhessen, 500 Lehrer, unzählige Ausbildungsberufe, Sanierungsstau: Vor diesen Eindrücken hatten Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg im Februar vergangenen Jahres angekündigt, die Schulträger wollten die Berufsschullandschaft in Abstimmung mit den Schulleitungen, dem Staatlichen Schulamt und dem Kultusministerium neu sortieren. Vorgesehen seien drei Zentren mit Campuscharakter: Mitte (Behrensschule, Kittlerschule), Nord (Behaimschule, Listschule, Merckschule, ergänzt ums Abendgymnasium) und Dieburg (Landrat-Gruber-Schule mit, so eine mögliche Variante, den Angeboten der Alice-Eleonoren-Schule).

Gut ein Jahr später haben die Stadtverordneten Einblick in den „Bericht der fachlichen Begleitung“ zum Berufsschulentwicklungsplan, fertiggestellt. Die zeitliche Verzögerung und die im Plan aufgeführten Varianten hatten zuletzt für Verdruss gesorgt. Variante A sieht die Auslagerung der Alice-Eleonoren-Schule nach Dieburg vor. Diese Botschaft hatte Anfang Januar die SPD-Fraktion zu einer Kleinen Anfrage veranlasst.

In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vor zwei Wochen war die von Uffbasse und den Linken veranlasste Aktuelle Stunde ganz dem Thema Berufsschulentwicklungsplan gewidmet. Schuldezernent Rafael Reißer (CDU) erläuterte, eine Schließung der AES, gegen die die Schulgemeinde unmittelbar vor der Sitzung auf die Straße gegangen war, sei nie beabsichtigt gewesen.

Die Sitzung am Mittwoch, 4. März, im Magistratssaal Graz, Luisenplatz 5 a, beginnt um 17.30 Uhr mit der Bürgerfragestunde.(how)

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