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Streik- und Protesttag an der TU Darmstadt

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Von: Jens Joachim

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Treffpukt um fünf vor zwölf am Donnerstag: der Platz vor der Universitäts- und Landesbibliothek auf dem City-Campus der TU Darmstadt.
Treffpukt um fünf vor zwölf am Donnerstag: der Platz vor der Universitäts- und Landesbibliothek auf dem City-Campus der TU Darmstadt. © Enrico Sauda

Studierende und Beschäftigte der TU Darmstadt wollen am Donnerstag dafür demonstrieren, dass die Landesregierung den Hochschulen mehr Geld in der Energiekrise zur Verfügung stellt.

Der starke Anstieg der Energiepreise wird im Haushalt der Technischen Universität (TU) Darmstadt - – trotz der vom Bund beschlossenen Strom- und Gaspreisbremsen – voraussichtlich ein Minus in zweistelliger Millionenhöhe zur Folge haben. Davon geht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) aus.

Falls das Defizit nicht ausgeglichen werde, seien „massive Kürzungen abzusehen“, heißt es in einer Mitteilung. Die Gewerkschaft fordert daher die Landesregierung auf, Verantwortung zu übernehmen und die Defizite der hessischen Hochschulen auszugleichen, um Einschnitte bei Lehre und Forschung zu verhindern. Es dürfe keinen Stellenabbau geben, befristete Verträge müssten verlängert werden und Studierende sowie Beschäftigte in sozialen Notlagen benötigten „schnelle und wirksame Unterstützung“.

Für diese Forderungen wollen die Beschäftigten und Studierenden der TU am Donnerstagmittag, 24. November, unter dem Motto „TUtalausfall verhindern“ gemeinsam auf die Straße gehen. Die Studierenden haben in einer Vollversammlung einen Streik- und Protesttag beschlossen. Verdi hat die Beschäftigten ebenfalls dazu aufgerufen, zu demonstrieren. Die Protestdemonstration startet am Donnerstag um 11.55 Uhr auf dem Lesehof vor der Universitäts- und Landesbibliothek. jjo

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