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Straßenbahn zur Lichtwiese

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Der Campus am Stadtrand soll trotz umfangreicher Bauplanungen als Naherholungsgebiet erhalten bleiben.
Der Campus am Stadtrand soll trotz umfangreicher Bauplanungen als Naherholungsgebiet erhalten bleiben. © Roman Grösser

Die Machbarkeitsstudie zur Straßenbahn-Anbindung der Lichtwiese steht kurz vor dem Abschluss. Geprüft werden zwei Varianten.

Es ist offenbar nicht die Frage ob, sondern nur wann zur Lichtwiese eine Straßenbahn fahren wird. Die Stadt hat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die die Anbindung prüft, und diese liege in den letzten Zügen, sagte Brigitte Lindscheid (Grüne) Die Bau- und Verkehrsdezernentin stellte das Vorhaben am Donnerstag als Teil der Vereinbarungen vor, die Stadt und Technische Universität (TU) in einer gemeinsamen Rahmenplanung für den Campus am Stadtrand getroffen haben.

Diese Machbarkeitsstudie prüft laut Lindscheid zwei Varianten, und zwar einerseits die Anbindung der Lichtwiese über den Lichtwiesenweg – also eine Kurve von der Nieder-Ramstädter-Straße Richtung Osten, zwischen Georg-Büchner-Schule und Hochschulstadion hindurch bis zu einer Wendeschleife an dem Platz, an dem seit Montag das neue Medienzentrum in Betrieb ist.

Und andererseits eine sehr viel größere Lösung, die vom Roßdörfer Platz in die Roßdörfer Straße führt und über den Breslauer Platz in die Petersenstraße.

Welche Variante kommt, sei eine Frage der Förderfähigkeit, sagte Lindscheid. Wenn die Machbarkeit erwiesen sei, gehe es „so schnell wie möglich in die Umsetzung“. Konkrete Daten wollte sie jedoch noch nicht nennen. TU-Kanzler Manfred Efinger sagte allerdings deutlich, dass das Vorhaben keine fünf Jahre mehr dauern dürfe. Ein gutes Drittel der Studierenden, nämlich 8000 bis 10.000, nutzten den Standort Lichtwiese, dazu kommen die TU-Mitarbeiter.

Mittelfristig – Efinger nannte einen Zeitraum von fünf bis acht Jahren – sollen Teile der Maschinenbauer aus der Magdalenenstraße und auch die „völlig abgekoppelte“ Materialprüfungsanstalt in der Grafenstraße auf dem Campus einen Platz finden. Diese Menschenmengen könne man „schlechterdings mit Bussen da hinbringen“, sagte Efinger.

Von den 100 Hektar Sondernutzungsfläche, die der TU auf der Lichtwiese gehören, sind rund 30 Hektar bebaut. Diese Fläche soll in den kommenden 30 bis 50 Jahren um 33 Prozent verdichtet werden. Während der Golfplatz in den kommenden Jahren weichen müssen wird, ist den Kleingärten am Nordostrand der Lichtwiese wohl ein deutlich längeres Leben beschert, sagte Efinger.

Geprüft werden zwei Varianten

Seit sieben Jahren arbeiten Stadt und TU gemeinsam an dem Erweiterungsplan für diese Sondernutzungsfläche am Stadtrand. Für die Universität ist es die einzige Möglichkeit, weiter zu wachsen.

In der Stadtmitte gebe es keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr, alle baulichen Maßnahmen dort seien bereits abgeschlossen oder würden in Kürze abgeschlossen werden. Mit das letzte Projekt werde der Neubau anstelle der Stoeferlehalle in der Alexander

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