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Der Empire-Salon im Darmstädter Schlossmuseum. Auf dem Ölgemälde ist Marianne von Hessen - Homburg zu sehen. Im Sommer 2009 soll das Museum geschlossen werden.
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Der Empire-Salon im Darmstädter Schlossmuseum. Auf dem Ölgemälde ist Marianne von Hessen - Homburg zu sehen. Im Sommer 2009 soll das Museum geschlossen werden.

Schlossmuseum

Stiftung kritisiert Stadt

Die Debatte um die Schließung des Schlossmuseums flammt neu auf. Erstmals hat sich die Hessische Hausstiftung, Leihgeber der Exponate, ausführlich zu Wort gemeldet - und dabei heftig die Stadt kritisiert.

Darmstadt. Die Debatte um die Schließung des Schlossmuseums flammt neu auf. Erstmals hat sich die Hessische Hausstiftung, Leihgeber der Exponate, ausführlich zu Wort gemeldet. Donatus Prinz von Hessen wirft der Stadt den "Bruch mit ihren historischen Wurzeln" vor.

Wegen Etatschwierigkeiten hatte Darmstadt den Zuschuss von 141 000 auf 81 000 Euro gekürzt und war aus dem Förderverein Schlossmuseum ausgetreten, der sich daraufhin Ende 2008 auflöste. Das Haus soll im Juni schließen. Eine Expertengruppe arbeitet derzeit aber an einer Neukonzeption. Das Land hat weiterhin 141 000 Euro an Zuschüssen zugesagt.

Donatus von Hessen hält der Stadt vor, auf frühere Konzepte, die die Stiftung 2007 und 2008 vorgelegt hat, nicht reagiert zu haben. Es sei ein "irreparabler und historisch nicht zu verantwortender Fehler", wenn aus einer momentanen finanziellen Notlage heraus das Museum aufgelöst werde. Der Zusammenhang zwischen Fürstenhaus und Stadt werde dem "Vergessen preisgegeben".

Das Konzept von Ruth Wagner, Vorsitzende des Kulturausschusses, begrüßt die Stiftung. Sie hatte angeregt, Exponate aus dem Landes- und Schlossmuseum zu vereinen. Geld vom Land werde es nur geben, "wenn auch die Politiker in Darmstadt die Bedeutung des Schlosses und Museums erkennen und Geld für eine Neuausrichtung zur Verfügung stellen", appelliert die Stiftung. alu

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