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Stift investiert 25 Millionen

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Agaplesion-Klinik erweitert Angebot

Von der Erbacher Straße aus gleicht das Agaplesion-Elisabethenstift einer Baustelle. Eine Grube ist dort ausgehoben, wo bis vor wenigen Monaten noch das Gebäude stand, in dem unter anderem die Stationen für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie untergebracht waren. An seiner Stelle soll bis Anfang 2017 ein weiterer Trakt des Seniorenzentrums aus dem Boden wachsen. Dies ist nicht das einzige Projekt, mit dem das Krankenhaus neu strukturiert wird. 25 Millionen beträgt die Investitionssumme.

Begonnen hat die Neuorganisation schon vor Jahren, als das Alten- und Pflegeheim vom Luise-Karte-Haus in den Neubau neben der Stiftskirche zog und damit Platz für die Klinik für Psychiatrie schaffte. „Dort konnten alle Stationen zusammengefasst werden“, sagt Geschäftsführer Michael Keller. Gleichzeitig muss ausgebaut werden. Wie in anderen Krankenhäusern auch, nicht zuletzt am Klinikum. Dabei geht es nicht um Wettbewerb, sondern um neue Qualitätsstandards.

„Wir haben immer mehr Intensivpatienten“, sagt Keller. Die elf Betten reichen kaum aus. 18 sollen es werden. Sechs Betten sind nun für Patienten vorgesehen, die zwar einer intensiven Überwachung bedürfen, aber keine intensivmedizinische Behandlung benötigen. In einer „Holding Area“ kümmern sich Krankenschwestern unmittelbar nach einer Operation um die Patienten. Deshalb ist diese Abteilung auch der Intensivstation angegliedert. Platz geschaffen wird dafür im Hauptbettenhaus an der Landgraf-Georg-Straße.

Wie in anderen Kliniken steigt auch im Elisabethenstift die Zahl der Menschen, die zur Notaufnahme kommen. „Weil sie bei niedergelassenen Ärzten keine Termine erhalten, suchen sie Krankenhäuser auf“, so Keller. Mit einer Kurzliegerstation will das Stift gegensteuern. (rf)

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