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Steuern werden nicht erhöht

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Von: Boris Halva

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Bürgermeister legt den Haushalt für 2018 vor. Betreuung soll im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden.

Mit einem kleinen Plus und dem Vorsatz, die Steuern nicht zu erhöhen, geht die Kommune Weiterstadt ins kommende Jahr. Das hat Bürgermeister Ralf Möller (SPD) verkündet, als er nun den Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt hat.

Die Erträge seien mit 62,8 Millionen Euro angesetzt. Diese bilden sich insbesondere aus der Gewerbesteuer in Höhe von 21,3 Millionen Euro, dem Anteil an der Einkommens- und Umsatzsteuer in Höhe von 19,8 Millionen Euro sowie den Einnahmen aus der Grundsteuer B in Höhe von 5,8 Millionen Euro.

Wie Möller weiter mitteilte, sind die Aufwendungen in Höhe von 60,6 Millionen Euro veranschlagt. „Für 2018 gehen wir daher von einem Überschuss in Höhe von 2,2 Millionen Euro aus.“ Die Höhe der Kredite betrage für das Haushaltsjahr 2018 rund 7,7 Millionen Euro. Dass der Haushalt gesund sei, zeigten unter anderem die seit Jahren stabilen Kanalgebühren sowie die Erhöhung der Vereinszuschüsse um 25 000 Euro auf insgesamt 250 000 Euro.

Zentral sei der weitere Ausbau der Kinderbetreuung, sagte Möller. Seit 2013 habe Weiterstadt mehr als 250 neue Betreuungsplätze geschaffen, rund hundert davon im Jahr 2017. „Wir wollen auch weiterhin Familien unterstützen und Kindern eine qualitativ hochwertige Betreuung anbieten.“

Das Investitionsprogramm für die kommenden fünf Jahre umfasse neben dem Bau des Bürgerhauses Braunshardt und dem Neubau einer Kinderbetreuungseinrichtung auch die Erweiterung der Kita Carl-Ulrich-Straße sowie des Sportkindergartens. Zudem würden die Feuerwehr Weiterstadt sowie die Bürgerhäuser in Gräfenhausen und Schneppenhausen saniert. Für diese Vorhaben würden Mittel aus der Rücklage genommen, denn, so Möller: „Dieses Geld ist da.“ boh

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