Mörfelden-Walldorf

Stätte der Erinnerung

Am Sonntag, 25. September, wird das Bildungszentrum am KZ-Lager eingeweiht. In Zukunft soll das Zentrum für Seminare und andere Veranstaltungen genutzt werden.

Lange hat die Margit-Horváth-Stiftung auf diesen Moment hingearbeitet, am Sonntag, 25. September, ist es soweit. Im Beisein von Angehörigen der Überlebenden des KZ-Außenlagers in Walldorf wird ihr Bildungszentrum eingeweiht. Die offizielle Feier beginnt um 15 Uhr am Familie-Jürges-Weg.

In Zukunft soll das Zentrum für Seminare und andere Veranstaltungen genutzt werden. Außerdem schützt es die Ausgrabungsstelle des KZ-Küchenkellers vor der Witterung. Die Geschichte des Kellers, der über mehrere Jahre hinweg freigelegt wurde, wird von Oberstufenschülern aus Dreieich in szenischen Bildern nacherzählt. Zwischen den Inszenierungen kommen Kinder von Überlebenden des Lagers zu Wort. Zum Ende des Einweihungsprogramms spricht Rabbinerin Elisa Klapheck das Totengebet.

Im Bildungszentrum besteht die Möglichkeit, einen Videofilm von Aitor Gametxo zu verfolgen. Darin werden Interviews mit jungen Leuten aus drei Kontinenten gezeigt, die an den Ausgrabungsarbeiten teilgenommen haben. (eda)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare