Darmstadt

Die Stadt wird zum Festival

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Die Tage der Fotografie beginnen am Freitag. 55 Fotokünstler zeigen dabei ihre ganz individuellen Perspektiven an unterschiedlichen Orten in der Stadt. Zudem locken zahlreiche Veranstaltungen.

Bei der zehnten Ausgabe der Darmstädter Tage der Fotografie geht es um Zahlen: 55 Fotokünstler an zwölf Orten in der ganzen Stadt, sechs Referenten beim Symposium und diverse Veranstaltungen. Dabei geht um nichts Geringeres als den Wesenskern der Fotografie: Warum fasziniert das Medium in all seinen Spielarten immer wieder aufs Neue? Von Freitag, 20., bis Sonntag, 22. April, zeigen die Künstler ihre "Perspektiven". Vom Museum Künstlerkolonie über die Centralstation bis hin zur Kunsthalle wird die Stadt zum Festivalort für zeitgenössische Fotografie.

Mit Fotografie werden Werke erschaffen, die vom Leben erzählen, die Gefühle auslösen, ganz rational analysieren oder sich komplexen Konzepten widmen. Das Jahresthema "Perspektiven ? Strategien fotografischen Handelns" wird in einer Ausstellung im Designhaus Hessen verhandelt. Sowohl konzeptionelle Arbeiten als auch eindringliche dokumentarische Serien international renommierter Künstler wurden vom Kuratorenteam ausgewählt. Diese Ausstellung wird zur Jubiläumsausgabe erstmalig zwei Wochen lang bis zum 6. Mai geöffnet sein.

Das Jahresthema wird auch beim Symposium diskutiert. Am Samstag, 21. April., von 10 bis 18 Uhr stellen internationale Fotografieexperten, renommierte Kuratoren und beteiligte Künstler ihre Perspektiven und Strategien fotografischen Handelns vor. Es diskustieren unter anderem Urs Stahel (Zürich, Kurator), Sena Çakirkaya (Istanbul/Frankfurt, Kuratorin), Katrin Koenning (Melbourne, Künstlerin). laf

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