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Stadt spart 38 000 Euro ein

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Bilanz des jährlichen Bau-Checks

Der jährliche Bau-Check ist für die Mörfelden-Walldorfer Stadtverwaltung ein Instrument des Controllings: Durch die permanente Gegenüberstellung von Planungskosten und tatsächlichen Gesamtkosten soll eine wochenaktuelle Budgetkontrolle gewährleistet sein. Der Check betrifft Bauvorhaben mit mehr als 100 000 Euro Volumen. Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) zog jetzt bei einem Pressegespräch die Bilanz für 2014: „In der Summe haben wir den Kostenrahmen um 37 724 Euro unterschritten.“

Vier große Bauvorhaben hatte die Stadt 2014 umgesetzt: die Sanierung des Altenhilfezentrums, die Umgestaltung des Bahnhofsumfelds in Walldorf, die Erneuerung der Brücke in der Aschaffenburger Straße sowie den Neubau der Kita XI am Nordring in Walldorf, der aber noch nicht abgeschlossen ist.

Dabei schlug ein Projekt mit deutlich mehr zu Buche als geplant: Für die Brückensanierung in der Aschaffenburger Straße waren 52 531 Euro mehr nötig, weil die Fahrbahndecke komplett erneuert wurde. Die Sanierung hat am Ende 652 531 Euro gekostet. Bei der Bahnhofsumgestaltung verbuchte die Stadt Minderkosten von 27 544 Euro – insgesamt hat die Umgestaltung knapp fünf Millionen Euro gekostet. Ebenso war die Brandschutzsanierung des Altenhilfezentrums günstiger als erwartet: 38 529 Euro wurden eingespart.

Für den Neubau der Kita XI sind erst 30 Prozent der Aufträge vergeben, sodass man bisher nur sagen kann, dass die erwarteten Ausgaben tendenziell im Kostenrahmen liegen: Als Gesamtkosten sind 2,26 Millionen Euro angesetzt. Bisher haben sich Minderkosten von 24 181 Euro ergeben. „In der nächsten Sitzungsrunde wollen wir die restlichen 70 Prozent der Aufträge vergeben“, kündigte Bürgermeister Becker an. Die Bedingungen seien momentan sehr gut. (eda)

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