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Darmstadt

Stadt saniert Berufsschulzentrum

Das Berufsschulzentrum an der Alsfelder Straße wird saniert. Statt eines – lange diskutierten – vierten Riegels will der Schulträger im Erdgeschoss eine Mensa errichten, die auch der Öffentlichkeit zugänglich sein soll; im Obergeschoss sind Aula und Mediathek geplant.

Ehe Schuldezernent Rafael Reißer (CDU) auf die vor einer Woche vom Magistrat beschlossenen Planungsschritte für die Sanierung des Berufsschulzentrums an der Alsfelder Straße einging, war es ihm bei der Pressekonferenz wichtig, kurz auf die Vorgeschichte des Gebäudekomplexes hinzuweisen. Dort sind die Martin-Behaim-Schule (erbaut 1976), die Friedrich-List-Schule (1979) und die Heinrich-Emanuel-Merck-Schule (1985) beheimatet, die insgesamt etwa 3000 Jugendliche und Erwachsene besuchen.

Reißer sagte, in regelmäßigen Treffen und in Abstimmung mit den Schulleitungen sei unter anderem der Raumbedarf ausgelotet worden. Man sei sich einig, dass die Architektur „gut nutzbar“ sei, die Technik (unter anderem Klima- und Lüftungsanlagen sowie IT-Ausstattung) aber veraltet. „Es wird Zeit, dass wir das angehen.“

Statt eines – lange diskutierten – vierten Riegels will der Schulträger im Erdgeschoss eine Mensa errichten, die auch der Öffentlichkeit zugänglich sein soll; im Obergeschoss sind Aula und Mediathek geplant.

Dieser Neubau soll den von Reißer und Baudezernentin Cornelia Zuschke (parteilos) vorgestellten Plänen zufolge auf der Ostseite des Gebäudekomplexes errichtet werden, auf dem von Bertolt-Brecht-Schule, Sporthalle und Deutschem Leichtathletik-Verband umgebenen Gelände. „Tagsüber Mensa, abends öffentliche Gaststätte“, skizzierte der Schuldezernent.

Zuschke würdigte das gute Zusammenspiel mit den drei Schulen und deren Vorarbeit; auf dieser Grundlage könnten die Architekten zügig ans Werk gehen. Sie zeigte sich davon angetan, dass die Schulen „nicht auf Masse machen“, sondern einhellig signalisiert hätten, dass ihnen an weniger Baumasse, aber mehr am Effekt gelegen sei.

Luft und Licht geben

Dementsprechend wolle man die Gebäude „von reingewaberter Baumasse“ befreien – Gebäude, die „eine wunderbare, kluge Architektur“ hätten. Zuschke: „Wir wollen den Schulen Luft und Licht geben.“ Der Architektenwettbewerb für den Neubau werde sich daran messen lassen müssen, wie eine neue Idee mit der alten in Einklang gebracht werde.

Zur Finanzierung sagte Rafael Reißer, die vor Jahren angedachte ÖPP-Variante (öffentlich-private Partnerschaft) sei „in ihrer Wirtschaftlichkeit nicht mehr darstellbar“. Über „eine angemessene Finanzierung“ der für das gesamte Projekt veranschlagten 70 Millionen Euro seitens des Landkreises Darmstadt-Dieburg werde zu reden sein. Mit seinem Amtskollegen Christel Fleischmann (Grüne) sei er diesbezüglich in Kontakt.

Der beim Immobilienmanagement Darmstadt als kaufmännischer Leiter tätige Heag-Vorstand Klaus-Michael Ahrend sagte, man sei bestrebt, Sanierung und Neubau bis zum Jahr 2018 abgeschlossen zu haben. Was die Absicht der Stadt betrifft, im Berufsschulzentrum Nord im Zuge eines dort geplanten Hessencampus auch das Abendgymnasium zu integrieren, zeigte Reißer sich zuversichtlich.

Er wisse zwar, dass das Abendgymnasium am jetzigen Standort (Martin-Buber-Straße) mehr als zufrieden sei, doch es gehe um die Schulentwicklung in einer wachsenden Stadt. „Veränderungen sind nie ganz angenehm“, so Reißer.

Die Leiterin des städtischen Schulamts, Bettina Kroh, ist der Ansicht, das Abendgymnasium sei Bestandteil eines Hessencampus. (how)

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