Darmstadt

Nordbad-Neubau noch unsicher

Der Magistratsvorlage für den Nordbad-Neubau fehlt bislang die Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung, die am 29. September tagt.

Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Nordbad, Michael Schwalm, befürchtet, dass sich der Neubau des Bads noch einmal verzögern könnte. Hintergrund seiner Sorge ist die anstehende Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 29. September, bei der über den Neubau abgestimmt werden soll.

Noch ist nicht absehbar, dass die Magistratsvorlage glatt durchgeht. Der grün-schwarzen Koalition fehlt zwar nur eine Stimme für eine Mehrheit, doch war zuletzt bei anderen Fraktionen keine Bereitschaft zu erkennen, der Vorlage, so wie sie ist, zuzustimmen. Nicht mal Uffbasse, die eine punktuelle Zusammenarbeit mit Grün-Schwarz vereinbart haben, sagen Ja dazu. Zunächst lege Uffbasse Wert darauf, „dass definitiv alle anderen Optionen wie zum Beispiel eine Sanierung gründlich geprüft wurden“, sagt Fraktionsvorsitzende Kerstin Lau.

Auch die SPD hat Einwände gegen die vorliegende Planung, die Kosten von 43,6 Millionen Euro nach sich zieht. Sie will die Kosten bei 35 Millionen Euro deckeln, einen externen Controller einsetzen und sie hinterfragt, ob bei der Wärmedämmung wirklich ein Passivhausstandard notwendig ist. Die für den Neubau genannten Kosten sind innerhalb eines Jahres um 150 Prozent von 17 auf 43,6 Millionen Euro gestiegen. (pac)

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