Münster

Millionen für die Stadt

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Münster ist in ein Förderprogramm des Landes aufgenommen worden. Mit dem Geld sollen in den kommenden Jahren vier Areale umgestaltet werden.

Münster ist eine von neun Kommunen in Hessen, die von Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) in das Förderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ neu aufgenommen worden ist. „Die Aufnahme bedeutet Zuschüsse von rund sieben Millionen Euro in die Infrastruktur von Münster. Es hat in der Geschichte unserer Gemeinde noch nie eine so hohe Förderung gegeben“, sagt Bürgermeister Gerald Frank (SPD) in einer Mitteilung.

Nun sei der Weg frei, in den kommenden Jahren wichtige Infrastrukturprojekte anzugehen. Vier Bereiche stehen im Fokus: Im alten Ortskern geht es vor allem darum, die Attraktivität des Quartiers zu erhöhen und seinen Charakter zu erhalten. Dazu wird ein Bebauungsplan für den Bereich Alt-Münster rund um die Hintergasse erstellt.

Vorgesehen ist auch, bestehende Gebäude energetisch zu sanieren und barrierefrei auszubauen, auf leerstehenden Gewerbeflächen Wohnraum zu schaffen, die Siedlung insgesamt für Mensch und Natur aufzuwerten und nach Möglichkeit auch fußläufige Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen.

Beim Schwerpunkt „Neue Mitte“ geht es vor allem um den Rathausplatz, der nach seiner Umgestaltung wieder zu einem zentralen Anlaufpunkt werden soll. Die Zahl der Parkplätze soll nur unwesentlich reduziert werden. Auch die Darmstädter und Frankfurter Straße sollen von den Fördermitteln profitieren. Vierter Themen-Schwerpunkt ist die Gersprenz im Bereich der alten Mühle beziehungsweise des Gersprenzmuseums. Das Potenzial des Außenbereichs rund um eines der wohl schönsten historischen Gebäude in Münster werde bislang nur unzureichend genutzt, sagt Frank.

Nächster Schritt auf dem Weg zur Umsetzung ist die Erstellung eines umfangreichen „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts“. diu

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