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Wird bald völlig anders aussehen: Das Kasernengelände Babenhausen wird umgebaut

BABENHAUSEN

Ein letzter Blick zurück

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Kasernenanlage vor dem Umbau letztmalig geöffnet. Danach soll sie das Aushängeschild der Stadt werden.

Das Aushängeschild von Babenhausen – das und nicht weniger soll das ehemalige Kasernengelände sein, sobald es in ein modernes Stadtquartier umgebaut worden ist. Die neugegründete Konversionsgesellschaft Babenhausen mbH und die Stadt sprechen von einer „dramatischen Umgestaltung“, die dem Gelände, das „noch zu Zeiten Kaiser Wilhelms II. eingeweiht wurde“, bevorstünde.

Am kommenden Sonntag soll diese Umgestaltung groß gefeiert werden, mit einem Tag der offenen Tür. Geplant sind neben einer „kurzweiligen Eröffnungsveranstaltung“ in der ehemaligen Kirche, die musikalisch ab 11.30 Uhr von Julia Lange umrahmt wird, auch Führungen und Ausstellungen, die über historische Hintergründe und die zukünftige Entwicklung des Areals informieren.

Den Bürgern soll ein letzter Blick auf das Gelände in seinem aktuellen Zustand gewährt werden, bevor die Umbauarbeiten losgehen. Ausgewählte Gebäude sind zur individuellen Besichtigung freigegeben, es gibt aber auch Führungen, die um 13 und 14.30 Uhr an der Kirche starten. Die neuen Eigentümer und Investoren stehen den Besuchern ebenso für Fragen zur Verfügung wie Bürgermeister Joachim Knoke (SPD).

Das vor kurzem noch vom amerikanischen Militär genutzte Gelände soll zukünftig dem Wohnen und Gewerbe dienen. Über die Przewalski-Urwildpferde, die dort grasen, wird um 13.30 Uhr ein Film gezeigt. Mit ihnen beschäftigt sich auch eine Ausstellung.

Der Tag der offenen Tür startet am 29. Oktober offiziell um 11 Uhr in der Kirche. Der Turnverein Babenhausen unterstützt die Veranstaltung mit Kaffee und Kuchen. Die Tore der Kasernenanlage schließen um 16.30 Uhr. bil

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