Darmstadt

Kartellamt hat keine Bedenken

Das Kartellamt hat der Fusion des Klinikum Darmstadt und der Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg zugestimmt. Das Vorhaben soll nun rasch vorangebracht werden.

Das Klinikum Darmstadt und die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg wollen ihr medizinisches Leistungsangebot im Rahmen einer Fusion zusammenführen. Das Bundeskartellamt hat dem jetzt zugestimmt, so dass weitere Schritte eingeleitet werden können. Darmstadts Klinikdezernent André Schellenberg (CDU) und Landrat Peter Schellhaas (SPD) sind erleichtert und wollen das Vorhaben beider Kliniken nun rasch voranbringen.

„Ich bin sehr froh, dass das Bundeskartellamt diesem Zusammenschluss zugestimmt hat. Denn nur im Verbund haben Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft eine wirtschaftliche Chance“, sagt André Schellenberg. Landrat Peter Schellhaas ergänzt: „Das ist das gute Ergebnis bester und vertrauensvoller Vorbereitung.“

Die Vorbereitungen laufen seit Monaten, Ärzte und Klinikleitungen sind längst im Gespräch über eine gemeinsame Zukunft. Für Clemens Maurer und Professor Steffen Gramminger, Geschäftsführer der Klinikum Darmstadt GmbH, sowie Christian Keller, Geschäftsführer der Kreiskliniken, heißt es jetzt, das gemeinsame medizinische Konzept weiterzuentwickeln und die Struktur für die Fusion vorzubereiten. „Jetzt haben wir die freie Wahl: Stiftung, GmbH oder AG“, sagt Christian Keller. Der Zeitplan sieht vor, dass sich die politischen Gremien im Herbst mit den Vorbereitungen zur Fusion beschäftigen werden. (piz/rf)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare