Kreis Gross-Gerau

Aufgestockt um 95 neue Stellen

Das Parlament beschließt den Nachtragshaushalt 2016. Der Stellenplan weist knapp 95 neue Stellen aus. Darin spiegeln sich die Anstrengungen in Sachen Asyl, aber auch der Ausbau der Schulsozialarbeit.

Der Kreistag Groß-Gerau hat den ersten Nachtragshaushalt 2016 mit den Stimmen der Koalition aus SPD, Grünen und Linke/Offene Liste sowie der Freien Wähler-Bürgerliste verabschiedet. CDU, FDP/Freie Wähler, AfD und die Freie-Alternative-Fraktion lehnten das Zahlenwerk ab, Rolf Leinz (FW-Bürgerliste) enthielt sich.

Gegenüber den Zahlen im Doppelhaushalt 2015/2016 hat sich das Volumen um rund 45 Millionen Euro erhöht. Bei dessen Verabschiedung im Dezember 2014 war noch nicht absehbar, dass so viele Menschen aus Kriegsgebieten in den Kreis kommen würden. Für Flüchtlinge wendet der Kreis rund 39 Millionen Euro auf. Diesen Ausgaben stehen aber auch Zahlungen von Land und Bund zur Bewältigung dieser Aufgabe gegenüber (34 Millionen plus 4,3 Millionen Euro Ansprüche aus der Vergangenheit).

Der Stellenplan weist knapp 95 neue Stellen aus. Darin spiegeln sich die Anstrengungen in Sachen Asyl, aber auch der Ausbau der Schulsozialarbeit. (mz)

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