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Hier sollen in einigen Jahren Tausende neue Wohnungen stehen. (Bild: Rolf Oeser).
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Hier sollen in einigen Jahren Tausende neue Wohnungen stehen.

Darmstadt

SPD will schnellere Konversion

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Auf dem Areal in der Nähe der Waldkolonie im Westen von Darmstadt sollen tausende Wohnungen entstehen. Der Zeitplan ist noch unklar.

Die Darmstädter SPD fordert in einer Mitteilung mehr Tempo beim Wohnungsbau auf dem Areal der Starkenburg-Kaserne zwischen Waldkolonie und Europaviertel. Um die Konversion der letzten großen Kaserne im Herzen der Stadt zu beschleunigen, sollte das Verteidigungsministerium das Gelände laut SPD möglichst bereits im Jahr 2025 räumen. Der Magistrat hatte einen Zeitraum zwischen 2027 und 2031 genannt.

Grundlage der Forderung seien Informationen aus dem Ministerium selbst. Mitte November hatte der Bund bekannt gegeben, dass er das Panzerausbesserungswerk in Darmstadt aufgibt und damit den Weg für eine zivile Nutzung frei macht. In einem Schreiben aus dem Verteidigungsministerium heißt es laut SPD, dass die Heeresinstandhaltungslogistik (HIL), die auf dem Gelände derzeit noch Panzer repariert, bis Mitte nächsten Jahres eine Strategie für die Zukunft vorlegen soll. Die Kaserne soll voraussichtlich in den Landkreis verlegt werden.

Tausende Wohnungen

„Wenn diese Strategie in sechs Monaten vorliegt, dann muss sich die Räumung der Kaserne nicht bis 2031 hinziehen“, sagt SPD-Fraktionschef Michael Siebel. Er appelliert an Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker anderer Parteien, sich der Initiative anzuschließen.

Auf den rund 40 Hektar Fläche der Kaserne könnten laut Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) 2400 Wohnungen für mehr als 5000 Menschen entstehen. Partsch kündigte an, bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben das kommunale Erstzugriffsrecht geltend zu machen.

„Vor dem Hintergrund des angespannten Wohnungsmarktes in Darmstadt dürfen wir nun nicht locker lassen“, sagt SPD-Fraktionschef Siebel.

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