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Die Koalition will die Lincoln-Siedlung über eine neue Staße anbinden. (Bild: Rolf Oeser)
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Die Koalition will die Lincoln-Siedlung über eine neue Staße anbinden.

Darmstadt

„Straße nicht Teil des Bebauungsplans“

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Die SPD und die Linke kritisieren die Pläne der Koalition zur Anbindung der Lincoln-Siedlung in Darmstadt.

Nach der Bewegung Fridays for Future (FFF) kritisiert auch die Darmstädter SPD den geplanten Straßenbau zur Lincoln-Siedlung. Die Planstraße sei nicht als Teil des Bebauungsplans beschlossen worden, „erst recht nicht von der SPD“, heißt es in einer Mitteilung.

Die Fraktion kritisiert den „intransparenten Planungsprozess“ und fordert ein offenes Verfahren mit Bürgerbeteiligung sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung.

Das soll helfen, die Auswirkungen auf das Waldökosystem zu beurteilen. „Zum dritten Mal innerhalb von eineinhalb Jahren steht die Teilabholzung des Eberstädter Waldes auf der Agenda, nur diesmal ist sie so gut wie beschlossen“, sagt der Darmstädter Vorsitzende Tim Huß. „Da bringen die besten Beteiligungskonzepte und die schönsten Leitbilder für Waldschutz nichts, wenn sie im konkreten Handeln nicht angewandt werden“.

Linke: Straße nicht nötig

Bisher wisse die Fraktion nicht, wie viele Bäume für die Straße fallen sollen, und wo die Ausgleichsflächen dafür liegen. Die SPD fordert die Stadt deshalb auf, die untersuchten Varianten detailliert offenzulegen und „ergebnisoffen“ zu diskutieren – unter Einbindung des Stadtteilforums Eberstadt.

Auch die Variante, keine Straße bauen und stattdessen den ÖPNV zu stärken, soll laut SPD erwogen werden. Auch die Fraktion der Linken im Stadtparlament kritisiert die Pläne der Koalition. „Die mit einer vielbefahrenen Straße verbundene Abtrennung der Lincoln-Siedlung und Kleingartenanlage vom Wald sowie der zunehmende Geräuschpegel im Quartier selbst reduzieren die Lebensqualität erheblich“, heißt es in einer Mitteilung.

Im Falle einer ökologischen Verkehrswende werde die Straße ohnehin in wenigen Jahren nicht mehr gebraucht. Die Linksfraktion fordert, alle stadtplanerischen Projekte „auf das Ziel nachhaltiger Mobilität auszurichten“.

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