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Spatenstich für neues Hallenbad

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Die Fertigstellung für den Neubau des Rüsselsheimer Hallenbads ist im Winter 2017 geplant. Jetzt war erst einmal zum ersten Spatenstich eingeladen.

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich ist der offizielle Startschuss für den Neubau des Rüsselsheimer Hallenbads An der Lache gefallen. Zur Wintersaison 2017 soll das Hallenbad in Betrieb gehen, wie Oberbürgermeister Patrick Burghardt (CDU) ankündigte.

Im März 2013 musste das Bad wegen Mängeln an der Lüftungsanlage geschlossen werden. Damit begann die „Durststrecke ohne Wasser“, wie es Burghardt formulierte. Die Schulen konnten ihren Schwimmunterricht nicht in gewohntem Umfang anbieten, die Schwimmvereine haben erheblich Mitglieder eingebüßt. Mit der Traglufthalle, die seit dem Winter 2014 über das Freibadbecken gespannt wird, gab es eine Interimslösung.

Der Neubau bietet nun eine endgültige Perspektive. Anders als im alten Bad wird es jedoch aus Kostengründen keinen Freizeitbereich und Sprungturm mehr geben. Stattdessen entsteht ein reines Sport- und Vereinsbad mit einem Schwimmer- und einem Lehrschwimmbecken, und zwar auf der Liegewiese des Freibads an der Straße Am Brückweg.

Nach der Fertigstellung soll das große Becken im Freibad saniert werden, anschließend das alte Hallenbad abgerissen werden. Der Neubau kostet 6,7 Millionen Euro, plus weitere 6,8 Millionen Euro für Freibad und Abriss. Zunächst wird nun eine Baugrube ausgehoben, dann mit dem Rohbau begonnen. Ziel der Baufirma ist es, vor Weihnachten noch mit der Dachabdichtung zu beginnen. (ers)

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