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Sparen hier, Sauberkeit da

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Der Kreis will bessere Schultoiletten.

Mehr Sauberkeit in den Toiletten der Landkreisschulen: Das ist das Ziel eines Vertrags, den Schulen demnächst mit dem Schulträger abschließen können. Dafür erhalten sie Reinigungsstunden für die Toiletten. Einen entsprechenden Beschluss hat der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung gefasst. Im Vorfeld hatte sich laut Schuldezernent Christel Fleischmann (Grüne) ein Modellprojekt an der Albrecht-Dürer-Schule in Weiterstadt und der Gerhart-Hauptmann-Schule in Griesheim als zielführend erwiesen.

Die Schulen müssen nun nach dem Beschluss des Kreistags einzeln mit dem Schulträger einen Vertrag abschließen. Darin verpflichten sich die Schulleitung und die Schülervertretung dazu, sparsam mit Energie umzugehen und nach Schulschluss die Fenster in den Räumen zu schließen, das Licht in den Räumen zu löschen und den Abfall entsprechend zu entsorgen. Der Klassenraum wird besenrein verlassen, alle Stühle werden hochgestellt, damit das Reinigungspersonal sofort mit seiner Arbeit beginnen kann. Die Schulhausmeister überprüfen die Einhaltung dieser Selbstverpflichtung der Schulen. Außerdem überprüft der Landkreis die Energierechnungen der Schulen.

Wer sich an die eingegangenen Verpflichtungen hält, bekommt vom Landkreis drei zusätzliche Reinigungsstunden am Tag für die Schultoiletten. Die Mittel stehen beim Da-Di-Werk bereit. „Wir rechnen mit Mehrkosten zwischen 130?000 und 150?000 Euro, wenn alle Schulen bei diesem Vorhaben mitmachen“, rechnet Fleischmann vor. Wenn sich das Beispiel der Musterschulen auf alle übertragen lässt, kann der Landkreis durch die Verhinderung von Schäden und niedrigere Energiekosten zu einer erheblichen Einsparung kommen. (eda.)

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