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Solarstrom für den Eigenbedarf

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Neues Modell an der Lichtenbergschule

Der Energieversorger Entega und die Stadt haben bei der Lichtenbergschule ein neues Modell zur Nutzung von Solarstrom umgesetzt: Die Schule produziert Strom für den eigenen Bedarf.

Da die Vergütung für Solarstrom, der ins Netz eingespeist wird, in den vergangenen Jahren aufgrund gesetzlicher Vorgaben deutlich gesunken ist, produziert die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Lichtenbergschule für den eigenen Stromverbrauch.

Nach Angaben von Entega-Pressesprecher Gerd Blumenstock werden etwa 85 Prozent für den Bedarf des Gymnasiums genutzt. „Dieses innovative Anlagenkonzept ist das derzeit wirtschaftlichste und bringt für unsere Kunden vielfältige Vorteile“, sagt Marie-Luise Wolf-Hertwig, Vorsitzende des Entega-Vorstands. Die Lichtenbergschule gehört zu den städtischen Liegenschaften, die durch den Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (IDA) verantwortet werden. „Durch das Betriebsmodell der Entega können wir ohne hohe Anfangsinvestitionen umweltfreundlichen Solarstrom wirtschaftlich im eigenen Gebäude nutzen“, erläutert Bau- und Umweltdezernentin Cornelia Zuschke.

„Damit wird auch zukünftig die regionale Stromerzeugung aus regenerativen Energien für Schulen und Nutzer anderer öffentlicher Liegenschaften erlebbar ein Gewinn für alle Beteiligten“, fassen Heag-Vorstand Klaus-Michael Ahrend und IDA-Betriebsleiter Joachim Lisowski die Vorteile des Konzepts zusammen. Insgesamt betreibt die Entega 130 Fotovoltaik-Anlagen auf kommunalen Liegenschaften in Darmstadt und über 50 Gemeinden in der Region. (ers)

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