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IT-Forum

Auf dem Weg ins Silicon Valley

Die IT-Region um Darmstadt will sich als weltweiter Spitzenstandort weiter entwickeln. Rund 4500 IT-Unternehmen beschäftigen 25.000 Menschen in der Region. Langsam erwacht der "schlafende Riese".

Von Michael Grabenströer

Bei der Bewerbung im Rahmen des Spitzenclusters der Bundesregierung hat das Softwarecluster Darmstadt, an dem auch die Regionen Saarbrücken und Kaiserslautern beteiligt sind, in der ersten Runde den Sprung unter die Top Ten in Deutschland geschafft. In dem zweistufigen Verfahren gehört das Software-Cluster mit Schwerpunkt Darmstadt zu den zehn ausgewählten für die zweite Runde, konnte Andreas Storm (CDU), Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung , beim zweiten IT-Forum in Darmstadt vermelden.

Zum IT-Forum, das auf eine Anregung der Darmstädter SPD-Bundestagsabgeordneten und Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zurückgeht, kamen diesmal rund 450 Teilnehmer ins Darmstadtium.

Gezielt wurden dabei Anwender aus Großunternehmen der Logistik-, Finanz und Chemie/ Pharma-Branche mit klein- und mittelständischen Unternehmen aus der Region zusammengebracht. Das IT-Forum arbeite wie eine Netzwerkplattform, zeigte sich Mitinitator Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Darmstädter Software AG , zufrieden über die Entwicklung in nur einem Jahr.

Um die Zusammenarbeit und Vernetzung zu optimieren, berichtete IHK-Geschäftsführer Uwe Vetterlein, solle künftig bei der IHK Darmstadt mit Jürgen Ackermann ein Clustermanager Software Rhein-Main-Neckar angesiedelt werden. Der könnte dann zu einer Anlaufstelle für die rund 4500 IT-Unternehmen mit ihren 25000 Beschäftigten in der Region werden. Auch ein großer Baum wie die in 70 Ländern agierende Software AG brauche ein starkes Wurzelwerk, meinte Streibich.

Während Streibich die Region auf einem guten Weg sieht und den Vergleich zum Silicon Valley in Kalifornien bewusst nicht scheute, sieht Software-Kommunikationsdirektor Norbert Eder einen "schlafenden Riesen" erwachen.

Wichtig sei die enge Verknüpfung mit der TU Darmstadt und der Hochschule Darmstadt, strichen die Präsidenten Jürgen Prömel und Maria Overbeck-Larisch heraus. Spitzenforschung an TUD und Hochschule garantiere auch den wissenschaftlichen Nachwuchs, der das Wachstum für die IT-Region weiter ermögliche.

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