Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Heinerliner“-Kleinbusse sind nun in Darmstadt unterwegs.
+
„Heinerliner“-Kleinbusse sind nun in Darmstadt unterwegs.

Darmstadt

Shuttlebusse in Darmstadt als Alternative zum Auto

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
    schließen

Per App können „Heinerliner“-Kleinbusse der Heag mobilo für Fahrten durch die Innenstadt und im Stadtteil Arheilgen angefordert werden und von Juni an dann im gesamten Stadtgebiet.

Die neuen dunkelblau lackierten Fahrzeuge mit orangefarbenen Punkten sollen in der Stadt auffallen. Nach einer einmonatigen Testphase können seit Gründonnerstag in Darmstadt bis zu 20 batteriebetriebene „Heinerliner“- Kleinbusse zunächst für Fahrten in der Innenstadt und im Stadtteil Arheilgen per App angefordert und genutzt werden. „On-Demand-Shuttle“ nennt sich das Projekt, mit dem das Darmstädter Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo das öffentliche Nahverkehrsangebot ergänzen will.

Vorgesehen ist, das Angebot vom 1. Juni an mit bis zu 35 Fahrzeugen aufs gesamte Stadtgebiet auszuweiten. Von 2022 an sollen dann 50 Heinerliner unterwegs sein. In den nächsten vier Jahren soll das Angebot in der Stadt eingeführt und danach möglichst dauerhaft etabliert werden.

Heinerliner buchen

Um die Kleinbusse zu buchen wird die Heinerliner-App benötigt, die es im Apple- oder Google-Play- Store gibt. Nach der Registrierung kann die Art der Bezahlung angeklickt werden.

In der App müssen Start und Ziel der Fahrt angegeben werden. Nutzerinnen und Nutzer sehen danach sofort, wie viel die Fahrt kostet. Nach der Buchung wird in der App ein Treffpunkt angezeigt, an dem der Heinerliner hält.

www.heinerliner.de

Nach Auskunft von Heag-mobilo-Geschäftsführer Michael Dirmeier handelt es sich beim Heinerliner um das größte Projekt im Rhein-Main-Gebiet im Bereich des On-Demand-Shuttleverkehrs. Die Elektrokleinbusse seien jedoch „kein Ersatzangebot, sondern eine zusätzliche Mobilitätsoption“, sagte Dirmeier, der wie Knut Ringat, der Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), nicht damit rechnet, damit dem Taxigewerbe Konkurrenz zu machen. Taxis seien nach wie vor das „Premiumangebot“, mit dem „Fahrten von Haustür zu Haustür“ unternommen würden, sagte Dirmeier. Neben Bussen und Straßenbahnen soll den Fahrgästen in Darmstadt nun eine weitere Alternative zum eigenen Auto angeboten werden, um auf diese Weise die Verkehrswende voranzubringen. Das sei auch im Hinblick auf die seit Jahren hohen Schadstoffwerte in der Innenstadt dringend erforderlich, merkte auch Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch (Grüne) bei der Vorstellung an.

Die Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge soll sich an der Nachfrage orientieren. Die Kleinbusse können über eine App individuell gebucht werden. Anders als beim Taxi sitzen die Fahrgäste jedoch in der Regel jedoch nicht allein mit dem Fahrer im Wagen, sondern nutzen sie gemeinsam mit anderen, die unterwegs zusteigen. Die App bündelt die einzelnen Fahrtwünsche und erstellt eine flexible Route. Einen festen Fahrplan gibt es nicht.

Heag mobilo ist einer von zehn Partnern, mit denen in den nächsten Monaten im Rhein-Main-Gebiet ein partnerübergreifendes On-Demand-Angebot realisiert werden soll. Es gelten dieselben Beförderungsbedingungen, dasselbe Tarifsystem, und alle Shuttle-Angebote sollen laut Ringat über die RMV-App buchbar sein. Das Projekt wird von Bund, Land und Stadt gefördert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare