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Senio-Pflege mit Plus bei Finanzen

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Das Jahresergebnis weist ein kalkuliertes Plus von 379 626 Euro aus. Allerdings leisten die beteiligten Kommunen und der Kreis weiterhin eine jährliche Umlage, abhängig von der jeweiligen Bevölkerungszahl.

Aus dem tiefen Tal der Tränen sind die in öffentlicher Hand geführte gemeinnützige Gersprenz-Pflege-GmbH und der sie finanziell stützende Senio-Verband heraus. Für 2015 wird sogar ein Plus bei den Finanzen erwartet: Das Jahresergebnis weist ein kalkuliertes Plus von 379 626 Euro aus. Hinzu soll 2015 ein Finanzmittelüberschuss von 63 000 Euro kommen – insgesamt also ein Plus von 440 000 Euro.

Allerdings leisten die beteiligten Kommunen und der Kreis weiterhin eine jährliche Umlage, abhängig von der jeweiligen Bevölkerungszahl. Bislang sind bereits Millionen Euro Steuergelder der Kreisbewohner in die Rettung der von Kommunen und Kreis getragenen Senio-Pflegeheime in Reinheim (Zentrale), Münster, Groß-Umstadt und Groß-Zimmern geflossen.

Weil der Kreis mit 300 000 Euro (im Jahr 2014) der größte Geldgeber in diesen Topf ist, finanzieren die Westkreiskommunen die Senio-Pflegeheime im Osten mit. Insgesamt 1,2 Millionen Euro hoch waren die Umlagezahlungen im Jahr 2014. Für 2015 und 2016 werden jeweils gut 820 000 Euro erwartet. (piz)

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