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Schwieriger Abfall

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Auch 2016 sind wieder die Schadstoffmobil unterwegs, um schwierigen Abfall einzusammeln. Angenommen werden unter anderen flüssige Farben und Lacke, Spraydosen (ohne den „grünen Punkt“) und Fotochemikalien.

Auch im Jahr 2016 fahren die Schadstoffmobile wieder alle Städte und Gemeinden des Kreises Groß-Gerau an. Sie sammeln Schadstoffe aus Privathaushalten, Hobbywerkstätten und Kleingewerbe ein. Von Letzteren werden nur maximal 500 Kilogramm beziehungsweise Liter pro Jahr (pro Sammeltag 100 Kilogramm/Liter) angenommen. Einzelne Behältnisse dürfen nicht mehr als 20 Liter fassen oder nicht mehr als 20 Kilo wiegen, teilt der Kreis mit.

Folgende Sonderabfälle werden angenommen: flüssige Farben und Lacke, Spraydosen (ohne den „grünen Punkt“), Fotochemikalien, ölverschmutzte Betriebsmittel, lösungsmittelhaltige Abfälle, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Laborchemikalien, Säuren und Laugen (maximal in Zehn-Liter-Gebinden), Fette, Öle, PCB-haltige Lampenkondensatoren, Quecksilberthermometer, Leime, Klebemittel, Kitte, Fleckentferner, Benzin, Verdünner, Reinigungsmittel, WC-Reiniger, Bremsflüssigkeit, Frostschutzmittel, Kaltreiniger, Unterbodenschutz. Die Sonderabfälle sollten verschlossen und möglichst in den Originalgebinden abgegeben werden.

Aus Kostengründen sollten die Bürger die gesetzlich vorgeschriebenen Rücknahmesysteme der Hersteller nutzen und nicht besonders schädliche Stoffe über die Restmülltonne entsorgen. Dazu gehören flüssige Dispersionsfarben, eingedickt mit Sägespänen oder bereits eingetrocknet. Deren Annahme ist am Schadstoffmobil nicht mehr möglich. Leere und ausgetrocknete Farb- und Lackgebinde, Leime, Kleber, Spachtel und Kitte sind ebenfalls keine Sonderabfälle. (ers)

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