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Schwänzen statt Streik

Schüler Union verunglimpft Protest

Als "geballte Ladung an polemischen Schwachsinn", bezeichnet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eine Mitteilung der Schüler Union (SU) Darmstadt zum bundesweiten Bildungsstreik.

Von Sebastian Weissgerber

Als "geballte Ladung an polemischen Schwachsinn", bezeichnet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eine Mitteilung der Schüler Union (SU) Darmstadt zum bundesweiten Bildungsstreik. Die GEW hat die Proteste vergangene Woche zusammen mit vielen anderen Parteien und Organisationen unterstützt.

Die Schüler Union lehnt den Streik ab. "Verschiedene linke Gremien riefen gemeinsam mit pseudo-demokratischen Organisationen Schüler und Studenten dazu auf, den Unterricht beziehungsweise die Vorlesung zu schwänzen, um Banken zu blockieren und Straßen zu besetzten", schildert die SU ihren Blick auf die Demonstrationen. Erleichtert habe die SU jedoch festgestellt, dass nur wenige dem Aufruf folgten. "Viele befürworten zwar eine bessere Bildungspolitik, fühlen sich von den linken Gruppierungen und deren Ideologien aber nicht vertreten", folgert die SU. Andere Schüler hätten den Streik als Vorwand genutzt, um Schule zu schwänzen und "das schöne Wetter in Straßencafés und Modeboutiquen" zu genießen.

Die GEW kritisiert die SU scharf. Sie würde jungen Menschen, die ein demokratisches Grundrecht in Anspruch nehmen und für bessere Bildung auf die Straße gehen, als "ferngesteuerte und manipulierte Dummköpfe hinstellen". Diese "lässt befürchten, dass in der Schüler Union der CDU ein demokratisches Grundverständnis noch wachsen muss."

Das Komitee für freie Bildung Darmstadt zieht mit mehr als 2000 Demonstranten indes eine positive Bilanz. Als besonders positives Zeichen wertet das Komitee, "dass so viele Schülerinnen und Schüler da waren."

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