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Schonfrist für Urhahn

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Die CDU will eine spätere Abwahl von Franz-Rudolf Urhahn. Dieser hatte im Juni einen Herzinfarkt erlitten. Momentan befindet er sich in der Reha.

Die CDU-Fraktion in Mörfelden-Walldorf plädiert dafür, über die von ihr initiierte Abwahl des Ersten Stadtrats Franz-Rudolf Urhahn (63/Grüne) erst im Oktober zu entscheiden.

Nach Ansicht von Parteichef Karsten Groß und dem Fraktionsvorsitzenden Jan Körner entspräche die Beratung in der Juli-Sitzung nicht dem politischen Stil, den die CDU für richtig halte. Die Sommerpause sollte zum Durchatmen genutzt werden. Urhahn hatte vor der Sitzung am 7. Juni, in der die Parlamentarier erstmals über den Abwahlantrag befinden sollten, einen Herzinfarkt erlitten. Momentan befindet er sich in der Reha.

„Wir freuen uns, dass Herr Urhahn auf dem Weg der Besserung ist und wir wünschen ihm – alle parteipolitischen Differenzen beiseite – eine rasche Genesung“, erklären Groß und Körner. Die Abwahl selbst betrachten sie allerdings weiter als „politische Notwendigkeit“. Unter zeitlichen Druck möchte sich die CDU von der neuen Koalition aus SPD, Freien Wählern und FDP aber nicht setzen lassen. Personalpolitische Begehrlichkeiten sollten nicht das Handeln des neuen Bündnisses bestimmen.

Generell zeigt sich die CDU zunehmend ernüchtert über den Umgang, den die neue Mehrheit mit der Opposition in den diversen Gremien an den Tag lege. „Es wäre wünschenswert, wenn die neue Koalition die selbst gesteckten Ziele im Umgang mit der Opposition einhalten würde“, sagt Körner. (mz)

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