Der neue Abschnitt des Radschnellwegs führt direkt entlang der Main-Neckar-Bahnlinie. renate hoyer
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Der neue Abschnitt des Radschnellwegs führt direkt entlang der Main-Neckar-Bahnlinie. renate hoyer

Darmstadt

Schnellradweg zwischen Frankfurt und Darmstadt verlängert

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Ein knapp 700 Meter und fast durchgängig vier Meter breiter Streckenabschnitt ist nach einem Jahr Bauzeit bis zur S-Bahnhaltestelle in Darmstadt-Wixhausen fertiggestellt worden.

Im nördlichen Darmstädter Stadtteil Wixhausen ist ein weiterer Abschnitt des Schnellradwegs zwischen Frankfurt und Darmstadt fertiggestellt worden. Radfahrer oder auch Inlineskater gelangen nun auf einer knapp 700 Meter langen kreuzungsfreien Piste vom Ortsrand bis zur S-Bahnhaltestelle Wixhausen.

Derzeit wird an der Entwurfsplanung für den geplanten weiteren Ausbau des Schnellradwegs bis zur Bundesstraße 3 gearbeitet, wie der Kelsterbacher Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) am Montag in seiner Funktion als Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft Regionalpark Südwest anlässlich der Eröffnung des neuen Abschnitts ankündigte. Zudem soll nach den Worten Ockels auch der Schnellradweg von Egelsbach bis zum Langener Bahnhof bis 2021 verlängert werden.

Ein Jahr Bauzeit für neuen Streckenabschnitt in Darmstadt-Wixhausen

An dem nun eröffneten, fast durchgängig vier Meter breiten Abschnitt, der entlang der Main-Neckar-Bahnstrecke führt, wurde ein Jahr lang gearbeitet.

Auf einer Länge von 60 Metern muss der Weg, dessen Bau 865 000 Euro kostete, auf zweieinhalb Meter verengt werden, weil das Grundstück nicht erworben werden konnte.

Schnellradweg Frankfurt-Darmstadt soll bis 2023 fertig sein

Derzeit sind nach Angaben des hessischen Verkehrsministeriums 3,7 Kilometer des Schnellradwegs für Radler freigegeben. Nach Abschluss des gesamten Bauvorhabens wird die Strecke auf einer Länge von 35 Kilometer von Darmstadt über Erzhausen, Egelsbach, Langen, Dreieich, Neu-Isenburg bis nach Frankfurt führen. Die Fertigstellung der gesamten Strecke ist bis spätestens zum Jahr 2023 geplant.

Attraktivität von Radwegen entscheidend bei der Verkehrswende

Das Land Hessen habe die Planung und den Bau der Radschnellverbindung bislang mit rund 5,75 Millionen Euro gefördert, sagte Verkehrsstaatssekretär Jens Deutschendorf (Grüne). Das Geld sei „ gut angelegt“, weil damit „die notwendige Infrastruktur für die Verkehrswende in Hessen“ geschaffen werde.

Auch Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) äußerte: Das Beispiel der dänischen Hauptstadt Kopenhagen zeige, nur wenn das Radwegenetz attraktiv genug sei, stiegen die Menschen vom Auto auf das Fahrrad um. (Jens Joachim)

Die Friedberger Landstraße in Frankfurt hat nur noch eine Fahrspur für Autos. Die zweite gehört jetzt Radfahrern. Das Verkehrsdezernat Frankfurt will die Stadt fahrradfreundlicher machen.

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