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Schmerzgrenze erreicht

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Von: Kerstin Klamroth

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Verdi und Sozialdemokraten fordern mehr Klinik- Personal. Es fehle an Personal, so die gemeinsame Stellungnahme.

Einen Entlastungs- und Gesundheitsschutz-Tarifvertrag für die Klinik-Beschäftigten und eine personelle Mindestausstattung fordern die Verdi-Vertrauensleute des Klinikums und die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in einer gemeinsamen Stellungnahme. „Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich das Klinikum Darmstadt im öffentlichen Eigentum befindet,“ heißt es darin. „Allerdings muss festgestellt werden, dass die Belastungsgrenze der Beschäftigten im Klinikum bei weitem überschritten ist“.

Gearbeitet werde mit zu wenig und zunehmend abgehetzten Personal. Die Schmerzgrenze sei längst erreicht. Wer für die Gesundheit anderer arbeite, dürfe davon nicht selbst krank werden, heißt es weiter.

Armin Löw, Gewerkschaftssekretär von Verdi Südhessen, machte deutlich, dass die politischen Entscheidungsträger in Bund, Land und Stadt in der Verantwortung stehen, die permanente Arbeitsüberlastung der Beschäftigten in den Kliniken zu stoppen.

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