1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Darmstadt

Schadstoffe werden entfernt

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Im Inneren der Rüsselsheimer Großsporthalle beginnen in der kommenden Woche die Arbeiten zur Schadstoffsanierung. Im Zuge dieser Maßnahmen werden die Dämmplatten aus Mineralwolle entfernt und entsorgt.

Inzwischen haben auch im Inneren der Rüsselsheimer Großsporthalle die Sanierungs- und Umbauarbeiten begonnen. „In der kommenden Woche fangen wir mit den Arbeiten zur Schadstoffsanierung an“, informierte Daniel Langer vom Fachbereich Gebäudewirtschaft der Stadt Rüsselsheim bei einer Baustellenbesichtigung am Donnerstag.

Im Zuge dieser Maßnahmen werden die Dämmplatten aus Mineralwolle entfernt und entsorgt. „Dazu wird die Halle routinemäßig nach außen komplett abgeschottet“, ergänzte der Architekt Sebastian Bohnekamp. Im Juli steht dann die Sanierung von Betonteilen außen an der Halle an.

Eine wichtige Rolle beim Umbau spielt der Brandschutz. Dazu werden alle Türanlagen ertüchtigt. Ein neu installiertes Notstromaggregat sorgt dafür, dass auch im Falle eines Feuers stets Strom zur Verfügung steht. Im Notfall kann man künftig von jedem Raum der Halle ins Freie gelangen. Zudem wird das Lüftungssystem ertüchtigt und eine neue Brandmeldeanlage eingebaut. Diese Maßnahmen sollen im Spätherbst abgeschlossen sein.

Der Austausch des gut 25 Jahre alten Bodens erfolgt im ersten Quartal des nächsten Jahres. Danach folgt der Einbau der neuen Schließanlagen. „Die Neueröffnung ist für das zweite Quartal des kommenden Jahres vorgesehen“, erläuterten die Fachleute.

Die Tatsache, dass das Objekt zu einer Sporthalle, was sie einmal 1970 ja auch darstellte, und nicht zu einer Mehrzweckhalle umgebaut werde, erweise sich als Vorteil für den Bauablauf und die Kosten. Die Kosten für die Sanierung werden auf zwischen 6,3 und 7,2 Millionen Euro geschätzt. (eda)

Auch interessant

Kommentare