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Das horizontal ausgerichtete Ausstellungsgebäude steht im Kontrast zum Hochzeitsturm.
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Das horizontal ausgerichtete Ausstellungsgebäude steht im Kontrast zum Hochzeitsturm.

Stadtentwicklung in Darmstadt

Sanierung auf Mathildenhöhe verzögert sich

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Das Ausstellungsgebäude auf der Mathildenhöhe in Darmstadt wird voraussichtlich erst im Sommer 2019 fertig. Auch die Baukosten steigen.

Auch der neue Zeitplan, den die Stadt für die Sanierung des Ausstellungsgebäudes auf der Mathildenhöhe Anfang Juni vergangenen Jahres bekanntgegeben hatte, hat sich als zu ambitioniert erwiesen. Auf Anfrage der Frankfurter Rundschau hat der städtische Kulturreferent Ludger Hünnekens mitgeteilt, dass die Bauarbeiten nicht – wie bisher von der Stadt kommuniziert – im Frühjahr, sondern voraussichtlich einige Monate später erst im Sommer 2019 beendet sein werden.

Nach den Worten Hünnekens gab es in den vergangenen Monaten während der Bauphase neue Herausforderungen, die zu der abermaligen Verzögerung führten. Hünnekens kündigte an, in den nächsten Wochen zu einem Termin einzuladen, um mit den zuständigen Architekten vom Frankfurter Büro Schneider + Schumacher konkreter über den Baufortschritt und die besonderen Schwierigkeiten bei der Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes zu informieren.

Ursprünglich sollte mit den Sanierungsarbeiten unter der Projektsteuerung des städtischen Eigenbetriebs Immobilienmanagement schon Mitte 2015 begonnen werden. Als Fertigstellungstermin war im Sommer 2014 der Herbst 2016 genannt worden. Mit den Arbeiten wurde allerdings erst im vorigen Jahr begonnen, weil durch neue technische Anforderungen und Neuplanungen von Gebäudeabschnitten eine Korrektur der Planungsphase notwendig gewesen sei, teilte die Stadt Anfang Juni 2017 mit. Auch die Kosten sind inzwischen von einst 9,8 Millionen Euro auf 17,1 Millionen Euro gestiegen.

In den vergangenen Jahren stellte sich heraus, dass ein Umbau und eine Sanierung des Bauensembles neben dem Hochzeitsturm nach neuesten bautechnischen Standards sinnvoll und notwendig ist. Aufgrund denkmalschutzrechtlicher Auflagen und weiterer gesetzlicher Vorgaben gestaltete sich das Projekt jedoch „ungleich komplexer als gewöhnliche Bauvorhaben“, teilte Stadtsprecher Klaus Honold schon im Frühsommer vergangenen Jahres mit.

Im Institut Mathildenhöhe wurde am Mittwoch gelassen auf die abermalige zeitliche Verzögerung reagiert. Die stellvertretende Institutsdirektorin Stefanie Patruno teilte mit, es sei geplant, zur Eröffnung des Ausstellungsgebäudes die Städtische Kunstsammlung in einer großen Sammlungsschau zu präsentieren. Bezüglich des Eröffnungstermins könne man im Institut „flexibel reagieren“, weil die Exponate aus eigenen Beständen stammten, so Patruno.

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