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Kanahi Yamashita spielt Sor und Bach. Darmstädter Gitarrentage
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Kanahi Yamashita spielt Sor und Bach. Darmstädter Gitarrentage

Darmstädter Gitarrentage

Saitenklänge

  • Meike Kolodziejczyk
    VonMeike Kolodziejczyk
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David Russell, Zoran Dukic oder die junge Japanerin Kanahi Yamashita: Die 22. Darmstädter Gitarrentage warten wieder auf mit internationalen Stars des Instrumentes

Es ist nicht einfach, in diesen Zeiten ein Festival zu organisieren. Tilman Hoppstock könnte im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied davon singen, respektive spielen. „So was habe ich noch nie erlebt“, sagt der Leiter der Darmstädter Gitarrentage. „Ich drehe bald am Rad.“ Gestern sei er erst um fünf Uhr morgens zu Bett gegangen. Seit Wochen muss der studierte Gitarrist und Cellist das am Freitag, 17. Dezember, beginnende Festival den jeweils gültigen Corona-Regeln anpassen, neu organisieren, die Beteiligten informieren – und dann erneut alles umschmeißen, weil plötzlich wieder andere Vorschriften gelten. Erst 2G, dann 2G+, dann doch wieder 2G, mit Abstand und Maske. Letztgenanntes ist der aktuelle Stand. „Aber wer weiß, was sich noch alles tut bis zur Eröffnungsgala?“

Die Gitarrentage

Die 22. Darmstädter Gitarrentage bieten von Freitag, 17. Dezember, bis Montag, 20. Dezember, Konzerte und Meisterkurse sowie eine Gitarrenausstellung in der Akademie für Tonkunst, Ludwighöhstraße 20.

Konzertkarten kosten zwischen 14 und 22 Euro, die Festivalkarte für sieben Veranstaltungen gibt es für 87 Euro. Fast alle Konzerte sind außerdem zu vergünstigten Ticketpreisen (buchbar über www.reservix.de) im Livestream online zu erleben. myk

Programm und Informationen: www.gita-darmstadt.de

Diese gestaltet Hoppstock selbst in einem Doppelkonzert gemeinsam mit dem kroatischen Gitarristen Zoran Dukic sowie mit dem berühmten Schubertsänger Christoph Prégardien. Auch ansonsten kann sich das Programm der Gitarrentage, die 1998 gegründet wurden, wieder hören und sehen lassen. Erstmals findet der schottisch-spanische Gitarrist David Russell, der seit Jahrzehnten zu den Weltstars seines Instrumentes zählt, den Weg nach Darmstadt, um dort am Samstagabend, 18. Dezember, aufzutreten. Zuvor spielt am Nachmittag die junge japanische Gitarristin Kanahi Yamashita, Gewinnerin des renommierten „Deutschen Gitarrenpreises 2019“. Außerdem dabei sind das Aleph Gitarrenquartett und der tschechische Gitarrist Pavel Steidl am Sonntag, 19. Dezember.

Er wolle nicht lamentieren, sagt Hoppstock; erfreulich sei, dass die Gitarrentage in diesem Jahr nicht wieder ausfielen. So wie 2020. Dann doch lieber ein Festival mit Einschränkungen und reduzierter Kapazität. Lediglich 30 Prozent der Plätze im Saal der Akademie für Tonkunst dürfen besetzt werden, so finden rund 70 Gäste Einlass. Entsprechend gebe es für alle Konzerte nur noch wenige Tickets, speziell die späten Auftritte seien fast ausverkauft. Trotzdem könne sich der Gang zur Abendkasse lohnen, „einige Karten sind immer noch zu haben“, sagt Hoppstock und rät, wegen der Kontrollen eine Dreiviertelstunde vor Beginn da zu sein. Zudem sind die Konzerte via Livestream zu erleben.

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