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Was sagen Politiker zum Radeln

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Radfahren ist nicht nur etwas für Kinder.
Radfahren ist nicht nur etwas für Kinder. © Andreas Arnold

Tempo 30 auf Hauptstraßen, die Einrichtung von Fahrradstraßen oder keine Antwort - das sind die Aussagen Darmstädter Politiker zum Thema Radverkehr. Der Deutsche Fahrrad-Club hat sie befragt.

Wie stehen Politiker zum Radfahren? Zu diesem Thema hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) mehrere Darmstädter Parteienvertreter anlässlich der Kommunalwahl befragt. Fünf Fragen zur Fahrradfreundlichkeit wurden den Vertretern von SPD, CDU, den Grünen, FDP, Alternative Darmstadt, der Linken, Uffbasse und Uwiga gestellt.

Geantwortet haben alle – außer der CDU, heißt es in einer Mitteilung des Clubs. „Vor allem die Grünen, die Linken und Uffbasse haben sich teils detaillierte Gedanken gemacht“, so das Fazit von ADFC-Vertreter Jörg Urban. Die Politiker hätten nicht nur die lapidare Forderung nach mehr Radwegen vorgebracht, sondern ein differenziertes Maßnahmenpaket vorgeschlagen.

Beispielsweise wollen die Grünen Tempo 30 auf den Hauptstraßen in der nächsten Legislaturperiode durchsetzen. Für die Linke gehört die Einrichtung von Fahrradstraßen dazu, Uffbasse ist für den Ausbau von Radverkehrs-Hauptrouten und für mehr Abstellplätze in der Innenstadt.

Die Uwiga ist, ebenso wie die SPD, für die Sanierung von vorhandenen Radwegen. Die SPD plädiert zudem für die Einrichtung von Schnellrouten. Die FDP hingegen will sich für eine detaillierte Zustandserfassung aller Radwege in Darmstadt ebenso stark machen wie für die Erarbeitung eines finanziell abgesicherten Sanierungskonzepts. ers
Die kompletten Antworten gibt es auf der Homepage des ADFC unter www.adfc-darmstadt.de.

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