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Russischer Gedenkstein geschändet

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Von: Claudia Kabel

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Unbekannte haben den Gedenkstein des Russischen Soldatenfriedhofs in Klein-Zimmern (Landkreis Darmstadt-Dieburg) vermutlich in der Nacht auf Dienstag. 1. März, mutwillig beschädigt. Dabei sei stümperhaft versucht worden, das Wort russisch zu entfernen, teilte die Gemeinde Groß-Zimmern mit. „Für diese schändliche Tat fehlen mir die Worte“, sagt Bürgermeister Achim Grimm (CDU). Auf dem Gräberfeld zwischen Darmstadt und Aschaffenburg sollen 435 sowjetische Kriegsgefangene aus dem Zweiten Weltkrieg begraben sein. Der Name des Soldatenfriedhofs ist irreführend, denn hier ruhen nicht russische, sondern verstorbene sowjetische Kriegsgefangene der Roten Armee. Die Polizei in Dieburg nimmt Hinweise unter Telefon 06071 / 96560 entgegen. cka/Foto: Gemeinde
Unbekannte haben den Gedenkstein des Russischen Soldatenfriedhofs in Klein-Zimmern (Landkreis Darmstadt-Dieburg) vermutlich in der Nacht auf Dienstag. 1. März, mutwillig beschädigt. Dabei sei stümperhaft versucht worden, das Wort russisch zu entfernen, teilte die Gemeinde Groß-Zimmern mit. „Für diese schändliche Tat fehlen mir die Worte“, sagt Bürgermeister Achim Grimm (CDU). Auf dem Gräberfeld zwischen Darmstadt und Aschaffenburg sollen 435 sowjetische Kriegsgefangene aus dem Zweiten Weltkrieg begraben sein. Der Name des Soldatenfriedhofs ist irreführend, denn hier ruhen nicht russische, sondern verstorbene sowjetische Kriegsgefangene der Roten Armee. Die Polizei in Dieburg nimmt Hinweise unter Telefon 06071 / 96560 entgegen. cka/Foto: Gemeinde © Gemeinde Groß-Zimmern

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