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Aus dem Ruhestand zurück

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Alfred Jakoubek ist der Neue bei der Sparkasse.
Alfred Jakoubek ist der Neue bei der Sparkasse. © Karl-Heinz Bärtl

Ex-Landrat Alfred Jakoubek hat einen neuen Job: Zum 1. Januar wird der 59-Jährige Sprecher der Geschäftsführung einer Dienstleistungsgesellschaft der Sparkassenversicherung.

Endlich ist es raus. Alfred Jakoubek, bis 30. September Landrat in Darmstadt-Dieburg und seither offiziell im Ruhestand, geht zur Sparkasse. Ab 1. Januar fungiert der 59 Jahre alte Roßdörfer als Sprecher der Geschäftsführung einer Dienstleistungsgesellschaft der Sparkassenversicherung mit Sitz in Erfurt.

Wie Jakoubek gestern mitteilte, wird er als Geschäftsführer ein Büro in Wiesbaden beziehen und von dort aus mit einem Mitarbeiterstab mehr als 1000 Kommunen und Sonderkunden betreuen. Die Sparkassenversicherung arbeite über eine "Kommunale Risiko-steuerungsallianz Kristall" eng mit Städten und Gemeinden zusammen. Im Wesentlichen handelt es sich um die Versicherung kommunaler Gebäude, darüber hinaus aber auch um die Unfallversicherung für beispielsweise die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren und um die kommunale Haftpflicht.

Seine Aufgabe: Repräsentation

Das sei genau sein Metier und entspreche all dem, "was ich mir vorgestellt habe", sagte Jakoubek, der vor kurzem auch als Präsident des Hessischen und Vizepräsident des Deutschen Landkreistags verabschiedet worden war. Denn er sei ein Kenner der Materie und der Bedürfnisse der Städte und Gemeinden im Hinblick auf Versicherungsbedarf und Risiken. Sein Aufgabenschwerpunkt sei die Repräsentation des Unternehmens nach innen und in der Öffentlichkeit. Zweiter Geschäftsführer der SV Service GmbH bleibt Andreas Pittner. "Fest steht, ich werde am Wochenende frei haben und an den Abenden auch", erklärte der frühere Landrat, der im Landkreis zwölf Jahre lang auch an den Wochenenden und an ungezählten Abenden dienstlich unterwegs war.

Dass er 2008 im von Bankern anerkannten "Platow Brief" als Chef der hessischen Sparkassen ins Gespräch gebracht worden war, sorgte für Aufmerksamkeit in Bankkreisen. Doch die Pläne zerschlugen sich. Das Amt fiel an den früheren Offenbacher Oberbürgermeister Gerhard Grandke, und der ehrte Jakoubek zur Verabschiedung als Landrat als Verfechter der Sparkassenidee. Die Wahl des neuen Jobs verdeutlicht, dass er der Idee verbunden bleibt. (tim)

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