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Rückblick auf 80 Jahre Darmstadt

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Auch diesmal wieder zeigt der Film- und Videoclub zum Heinerfest filmische Schätze mit Darmstadtbezug. Die Vorführungen sind jeweils im Pali-Kino.

Am Freitag, 1. Juli, um 18 Uhr ist im Pali-Kino letztmals die legendäre „Datterich“-Inszenierung von Robert Stromberger zu sehen. Iris Stromberger leitet den Nostalgieabend ein. Ihr Vater hatte die „Datterich“-Aufführung vor 40 Jahren inszeniert und spielte auch die Titelrolle. Es wird ein Wiedersehen mit Günter Strack (Dummbach), Erika Köth (Lisettche) und bekannten Mitgliedern der Darmstädter Spielgemeinschaft wie Oberbürgermeister Heinz-Winfried Sabais und Intendant Günter Beelitz.

Am Sonntag, 3. Juli, werden Ausschnitte aus dem großen Filmarchiv des Clubs gezeigt. Bis 80 Jahre zurück reicht das Programm „Darmstadt im Film“, moderiert von Hans-Peter Wollmann. Es startet mit 55 Jahre alten Szenen vom Heinerfest 1961. Die 2015 verstorbene Schriftstellerin Gabriele Wohmann hat vor 30 Jahren mit ihrem Film „Unterwegs gehör ich nach Haus“ den etwas anderen Blick auf ihre Heimatstadt dokumentiert.

Doch auch vor düsteren Reminiszenzen macht die Rückschau nicht halt. Vor 80 Jahren präsentierte die Wehrmacht in Darmstadt unheilvoll ihre Kampfbereitschaft und stolzierte mit Mensch, Material und geschwellter Brust durch die Innenstadt. Der Offizier Dr. Jünger hat diesen Aufmarsch mit seiner Kamera festgehalten. Vier Minuten dieses Filmmaterials wurden vom Filmclub neu aufbereitet.

Den fröhlichen Ausklang bieten Bilder vom Aufstieg der Lilien in die Bundesliga im Mai vergangenen Jahres. (ers)

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