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Der Darmstädter Norden soll von Fluglärm entlastet werden.

Rhein-Main

Weniger Flüge im Probelauf

  • Claudia Kabel
    vonClaudia Kabel
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Wegen der Corona-Krise wird es Änderungen beim Test für „Amtix kurz“ geben. Das hat Auswirkungen auf die Rhein-Main-Region. Die Flugroutenverlegung soll den Norden Darmstadts vom Fluglärm entlasten.

Die Corona-Krise und die dadurch gesunkenen Fluggastzahlen haben Auswirkungen auf den Probebetrieb für die Verlegung der Abflugroute „Amtix kurz“, der am 5. November beginnt. Wie die Fluglärmkommission am Mittwoch mitteilte, gilt der Probebetrieb nur für Abflüge von der Startbahn West. Da diese jedoch nicht ganztags, sondern je nach Verkehrssituation zunächst stundenweise genutzt werden soll, werde es vorübergehend auch weiterhin Abflüge vom Parallelbahnsystem in Richtung Südosten geben. „Diese Flüge nutzen auch künftig die bisherige Flugroute über den Darmstädter Norden – Arheilgen und Kranichstein – und nicht die von der Startbahn West ausgehende optimierte Flugroute“, heißt es in einer Mitteilung.

Das Forum Flughafen und Region (FFR) werde den Probebetrieb mit einem auf die Corona-Krise anzupassenden Monitoring begleiten, das sowohl die Einhaltung der Flugspuren als auch die Lärmauswirkungen betreffe. Die deutlich geringere Anzahl an Flugbewegungen könne dazu führen, dass eine hinreichende Datengrundlage erst nach mehr als einem Jahr zur Verfügung stehe. Deshalb ist auch unklar, wann Beratungen über die Überführung vom Probebetrieb in den Regelbetrieb stattfinden werden.

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