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Rettung im Kreis wird teurer

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Die Notfallversorgungs- und die Krankentransportgebühr steigt. Der Kreistag stimmte dem Wirtschaftsplan ohne Gegenstimme bei Enthaltung der Fraktion Die Linke/Offene Liste zu.

Die Notfallversorgungs- und die Krankentransportgebühr im Kreis Groß-Gerau werden im nächsten Jahr teurer. Dies geht aus dem Wirtschaftsplan 2016 des Eigenbetriebs Rettungsdienst hervor.

Zudem hat der Eigenbetrieb seine Gebühren neu kalkuliert: Demnach steigt die Notfallversorgungsgebühr steigt zum Jahreswechsel von 46,50 auf 55,60 Euro und die Krankentransportgebühr von 41 auf 51 Euro. Der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Kreises plant 2016 mit Einnahmen und Ausgaben von rund 2,4 Millionen Euro. Der Kreistag stimmte dem Wirtschaftsplan ohne Gegenstimme bei Enthaltung der Fraktion Die Linke/Offene Liste zu.

Die Erhöhung der Rettungsdienstgebühr wird unter anderem mit einer weiteren Planstelle für Einsatzbearbeiter begründet. Die Notwendigkeit erklärte Riedwerke-Direktor Hans-Joachim Oschinski im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) damit, dass in der zentralen Leitstelle keine Aushilfen mehr beschäftigt werden. Die erforderlichen Qualifikationen für Einsatzbearbeiter hätten wesentlich zugenommen. Aushilfskräfte erfüllten diese Anforderungen nicht.

Der Planansatz für Verwaltungskosten wurde nach Angaben von Landrat Thomas Will (SPD) um 37 000 auf 208 000 Euro erhöht, weil die Leitstellentechnik modernisiert werden müsse. Zum Beispiel würden 36 neue Bildschirme für die Arbeitsplätze angeschafft. Zudem müssten Lizenzen für die Anbindung von Ivena – ein internetbasiertes Computersystem, das Behandlungs- und Bettenkapazitäten der regionalen Krankenhäuser anzeigt – an das Einsatzleitsystem und weitere Computerausstattung finanziert gekauft werden. (dirk)

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