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Reißer verspricht Jobs

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Die Darmstädter Christdemokraten stimmen sich beim Neujahrsempfang im Staatsarchiv auf den Wahlkampf ein.

Eine kleine Spitze erlaubte sich der CDU-Fraktionsvorsitzende und OB-Kandidat Rafael Reißer gegen seinen SPD-Mitbewerber, Amtsinhaber Walter Hoffmann: „Ich will auch in Zukunft nicht, dass dieser nette Herr aus Nordhessen soviel Durcheinander anrichtet in meiner Heimatstadt“, sagte Reißer beim Neujahrsempfang der CDU am Freitagabend im Staatsarchiv.

Lob von Innenminister Rhein

Reißer betonte, er wolle einen „neuen Politikstil in Darmstadt“, der dazu führt, dass der Bürger der Stadt wieder vertraut. Dazu gehört für ihn, dass der Dialog über umstrittene Vorhaben nicht wie bislang hinterher geführt wird, sondern im vornhinein.

Als eins seiner Ziele nannte er, die städtischen Gesellschaften zu erhalten, aber ein kommunales Beteiligungsmanagement einzuführen. Die knappe Milliarde Schulden, die die Stadt hat, will er mit dem Wissenschafts- und Forschungsstandort in den Griff bekommen. Bis 2020 will Reißer als OB 10?000 neue Arbeitsplätze schaffen und 10?000 Neubürger ansiedeln.

Zuvor hatte Hessens Innenminister Boris Rhein ein schwarz-gelbes Erfolgs-Portfolio aufgelegt: 3,6 Prozent Wachstum bundesweit, in Hessen der niedrigste Stand an Arbeitslosen, mehr Ausbildungsplätze als je zuvor, dazu ein in zehn Jahren ums Zehnfache gestiegener Bildungsetat, ein im vierten Jahr in Folge erhöhtes Budget für polizeiliche Ausbildung, eine Aufklärungsquote von knapp 58 Prozent und 550 neue Polizisten im laufenden Jahr.

Er warb auch für Reißer, den er aus dem Landtag kennt. Der Darmstädter werde in Wiesbaden für seine „hohe fachliche und hohe soziale Kompetenz geschätzt. Mit so einem müssen Sie sich keine großen Sorgen machen.“ ( rwb)

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