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Raum für Sozialwohnungen

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Architektin stellt Pläne für Kirchenensemble vor.

Das markante Ensemble von Kirchenraum und Glockenturm, von Gemeinde- sowie Pfarrhaus im nördlichen Stadtteil bleibt optisch erhalten. Es wird ausgebaut und umgenutzt“, sagte Lucian Lazar, Leiter des Diakonischen Werks Groß-Gerau/Rüsselsheim. In der Sitzung des Sozialausschusses, legten Lazar, Klaus Engelberty, Bereichsleiter Diakonie Mitte, und Sozialarbeiterin Simone Welz die künftige Nutzung der Kirchenräume dar. Architektin Gerda Schmitt erläuterte ihre Pläne für das Kirchenensemble.

„Über drei Geschosse werden nördlich 20 Büros und Beratungsstellen eingerichtet, im vorderen Teil des Kirchengebäudes wird es sechs barrierefreie Sozialwohnungen von je 80 Quadratmeter Größe geben sowie nochmals drei Appartements mit 18 Quadratmeter im ehemaligen Pfarrhaus“, führte die Architektin aus.

Gebäude erhält neue Balkone

Fenster sowie südliche Balkone würden eingesetzt, im Erdgeschoss werde es neben einem Andachtsraum einen zusätzlichen Raum für Begegnungen geben. „Das Gebäude in seiner äußeren Erscheinung bleibt erhalten, im Innern wird das Diakoniezentrum untergebracht“, so Schmitt.

Dank für das Konzept sprach Cristina Reinhardt (SPD) aus. „Groß-Gerau braucht bekanntlich dringend sozialen Wohnraum.“ Kritische Nachfragen gab es dann mehrfach zur Verkehrs- und Parkplatzsituation. Parkplätze sollen zwar auf der rückwärtigen Seite des Ensembles entstehen, eine Verkehrszunahme im Bereich Springberg sei freilich kaum auszuschließen, verhehlte Lazar nicht. Ein Antrag auf Fördermittel des Bundes für den Umbau muss nun gestellt werden. Die Stadt unterstützt das Projekt mit 30 000 Euro. (lot)

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