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Nördlich des Darmstädter Stadtteils Wixhausen ist der Radschnellweg schon auf einer Länge von rund vier Kilometern fertig.

Darmstadt

Radschnellweg Frankfurt-Darmstadt wird 2021 verlängert

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Im Zuge des Baus des nächsten Streckenabschnitts soll auch der Bahnhofsvorplatz in Darmstadt-Wixhausen umgestaltet werden. Für die neue Radroute müssen zwölf Bäume weichen.

Im Darmstädter Stadtteil Wixhausen wird im ersten Quartal nächsten Jahres mit dem Bau eines weiteren Streckenabschnitts für den Radschnellweg von Frankfurt nach Darmstadt begonnen. Während des Bauprojekts soll auch der Bahnhofsvorplatz an der dortigen S-Bahnstation umgestaltet werden.

Der Darmstädter Magistrat hat dem geplanten Bau des Radwegs vom Bahnhof Wixhausen bis zum Auwiesenweg bereits zugestimmt. Für den danach folgenden Bauabschnitt zur Bundesstraße 3 bei Arheilgen soll es im kommenden Jahr eine weitere Vorlage geben.

Für die weitere Wegeführung von Arheilgen in Richtung der Darmstädter Innenstadt und dem südlichen Stadtteil Eberstadt hat die Stadt bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Inzwischen wurden von Planungsbüros in Zusammenarbeit mit einer Begleitgruppe sechs mögliche Routen durch die Stadt identifiziert. Nach einer im Spätsommer erfolgten Online-Beteiligung der Bürgerschaft will die Stadt in den kommenden Wochen nach weiteren Beratungen das weitere Vorgehen festlegen.

Der Radschnellweg endet derzeit nördlich des Bahnhofsvorplatzes an der Ostseite der S-Bahnstation Wixhausen. Von dort aus soll die Strecke um etwa 520 Meter entlang der Bahnlinie in südliche Richtung verlängert werden. Über die gesamte Länge kann ein asphaltierter und vier Meter breiter Radweg mit einem begleitenden Gehweg realisiert werden.

Während der geplanten Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes sollen die beiden Parkplätze an die Messeler-Park-Straße verlegt werden. Südlich des Bahnhofs wird der Schnellweg westlich einer Baumreihe neu angelegt. Das Trogbauwerk der Hindemithstraße können Radler künftig über eine neu zu errichtende Brücke queren. Ein Teil des Auwiesenwegs soll zudem zur Fahrradstraße umgewidmet und ertüchtigt werden. Anwohnerbeiträge werden nach Angaben der Stadt aber nicht fällig.

Für den Bau des Radschnellwegs müssen zwölf Bäume weichen. Davon können laut Stadt neun vor Ort versetzt werden. Für die Bäume, die nicht ersetzt werden können, soll es Ersatzpflanzungen geben.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich acht Monate dauern.

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