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Darmstadt

Radler beteiligen

  • Lara Feder
    VonLara Feder
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Die Strecke des Schnellradwegs nach Frankfurt ist noch unklar und umstritten. Deshalb sollen Radfahrer und Verbände gehört werden. Denn der Weg richtet sich vor allem an Rad-Pendler.

Grundsätzlich „erstklassig“ sei die Idee, einen Radschnellweg zwischen Frankfurt und Darmstadt zu bauen. „Dies aber ohne Bürgerbeteiligung zu tun, ist nur zweitklassig“, lautet die Kritik von Moritz Röder, stellvertretender Sprecher der Darmstädter SPD-Fraktion, zum Vorgehen der grün-schwarzen Stadtregierung.

Röder begründet, dass der Radschnellweg besonders bei Berufspendlern auf Interesse stoßen dürfte. „Zumindest wird er in erster Linie für sie gebaut. Umso erstaunlicher ist, dass sie gar nicht dazu gehört wurden. Ebenso wenig wie Radfahrverbände“.

Das soll nun nachgeholt werden, heißt es in einer Mitteilung der SPD. Einstimmig befürworteten die Kommunalpolitiker die Änderungsanträge von Linken und Uffbasse. Danach werde es jetzt eine Bürgerbeteiligung geben. Allerdings nur für den Streckenabschnitt von Arheilgen Richtung Süden, dessen Verlauf nun wieder offen ist und in einer Machbarkeitsstudie geprüft wird.

Zugestimmt haben die Stadtverordneten der Etappe, die von Erzhausen entlang der Gleise zum Bahnhof Wixhausen führt und weiter nach Arheilgen-Nord, so die SPD. Die genaue Führung der Route in Wixhausen ist weiterhin umstritten.

„Hier sind Bürgerbeteiligungsveranstaltungen zugesagt worden, die von der Bevölkerung auch eingefordert werden. Die grün-schwarze Stadtregierung muss hier Wort halten“, fordert Röder.

Bei der Debatte um die Strecke von Arheilgen in die Stadt sprach sich Röder für die ursprüngliche Planung entlang der Bahnlinie zum Hauptbahnhof aus. „Schließlich wird der Raddirektweg hauptsächlich für Pendler gebaut. Deshalb ist es wichtig, den Westen Darmstadts mit seinen zehntausenden Berufstätigen gut anzubinden.“ Außerdem müsse die Route schnell sein und daher mit so wenigen Kreuzungen wie möglich auskommen. laf

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