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Radeln von Frankfurt nach Mainz

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Bis auf die beidseitigen Geländer ist der Radwegsteg fast fertig. Er schließt die letzte Lücke des Radwegs am südlichen Mainufer zwischen Frankfurt und Mainz. Das Land Hessen trägt mit einem Zuschuss von 70 Prozent den Löwenanteil der Kosten.

Am 20. September wird der 2,2 Millionen Euro teure und 440 Meter lange Radwegsteg am Opelhafen eröffnet. Das nicht nur finanziell, sondern auch technisch aufwendige Bauwerk schließt die letzte Lücke des Radwegs am südlichen Mainufer zwischen Frankfurt und Mainz.

Der Rüsselsheimer Oberbürgermeister Patrick Burghardt (CDU), sein Kelsterbacher Kollege Manfred Ockel (SPD) und Frank Kohmann, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Planung im Rüsselsheimer Rathaus, machten sich gestern ein Bild vom Stand der Arbeiten. Bis auf die beidseitigen Geländer ist der mit 1300 Quadratmeter verzinkten Blechprofilrosten ausgestattete und auf eine Breite von 2,75 Meter ausgelegte Radwegsteg fast fertig. Was auch noch fehlt, sind auf beiden Seiten die Anschlüsse an den landseitigen Radweg sowie in Höhe der nördlichen Auffahrt vom Landungsplatz her ein kleiner Pausenplatz.

Der Radwegsteg macht es möglich, von Frankfurt hindernisfrei am südlichen Mainufer entlang nach Mainz zu radeln. Besser: fast hindernisfrei. Denn laut Ockel, Geschäftsführer der Regionalpark RheinMain Südwest gGmbH, führt der Radweg zwischen dem Industriepark Höchst und Schwanheim in einer Schleife ein Stückchen weg vom Main.

Das Land Hessen trägt mit einem Zuschuss von 70 Prozent den Löwenanteil der Kosten. Den Rest teilen sich Kelsterbach, Raunheim und Rüsselsheim im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit zu je einem Drittel. Bleibt für die finanziell gebeutelte Opelstadt ein Anteil von rund 250 000 Euro.

Ockel und Burghardt sind sich aber einig, dass nach der Ölhafenbrücke in Raunheim und der Fertigstellung des Opelstegs der Radtourismus auf der Mainstrecke kräftig angeschoben wird. In Rüsselsheim hofft man, dass die Radler nicht einfach durchrauschen, sondern Stopps einlegen. (eda)

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