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Polizei vermutet Brandstiftung

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10 000 Euro Schaden nach Feuer in Gartenanlage.

Der Brandgeruch lag am Mittwoch in der Mörfelder Schrebergartensiedlung am Seestück noch in der Luft. Auf drei Gartengrundstücken zwischen Bundesstraße 44 und Langener Straße hatte sich in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Feuer ausgebreitet. Die Polizei vermutet Brandstiftung als Ursache des Feuers. Der Schaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.

„Ein Einbruch ist die eine Sache, ein Feuer aber etwas ganz anders“, sagt Steffan Fendt. Ein Teil seiner Gartenhütte steht zwar noch, zu gebrauchen ist aber nichts mehr. Alles ist verkohlt und verbrannt. „Versichert ist nichts, das geht auch fast gar nicht“, erklärte Fendt mit Blick auf den Schaden.

Kleine Traktoren, ein Quad-Bike und jede Menge Werkzeug sind dem Feuer zum Opfer gefallen. Den Garten hat Fendt von seinem Opa übernommen. „So wie es vorher war, kann ich es jetzt nicht mehr aufbauen.“ Ausgebrochen ist das Feuer wahrscheinlich auf dem Nachbargrundstück. Die Hütte dort ist komplett abgebrannt. Durch die Hitze sprang das Feuer über.

Schrebergärten liegen abseits

An nächtlichen Besuch, der sich in der Hütte herumtreibt, war man gewöhnt. Immer wieder verschaffte sich jemand Zugang. In der Brandnacht blieb es offenbar nicht dabei. Auch an dem Fischteich machte sich jemand zu schaffen. „Irgendein Pulver ist reingefüllt worden“, berichtet eine Pächterin.

Fendt hat ebenfalls Erfahrungen mit nächtlichen Gästen gemacht. „Im April wurde schon einmal gezündelt. Am Eingang ist der Stacheldraht entfernt worden“, sagt er. Die Gärten liegen abseits, und gerade nachts sei dort niemand unterwegs. Um die Brandstifter zu fassen, sucht die Polizei Zeugen, denen in der Nacht verdächtige Personen im Umfeld des Tatorts aufgefallen sind. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 06142/6960 entgegen. (eda)

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